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05Jul

Wittringen: GRÜNE lehnen Planung und Vergabe nach dem Konzept der Verwaltung ab!

Mit Auslaufen des bisherigen Pachtvertrages für die Gastronomie des Wasserschlosses wurde eine Neu-Ausschreibung nötig. Die Stadt sprach daraufhin gezielt einige wenige Interessenten an; eher zufällig ergaben sich weitere Anfragen als Folge eines WAZ-Artikels zum Thema. Den GRÜNEN reicht das nicht.

Ratsherr Franz Wegener, Mitglied im Wirtschaftsförderungsausschuss: „Eine Anzeige, etwa in einem bundesweit erscheinenden Gastronomie-Fachblatt, hätte für einen größeren Bewerberkreis und damit für mehr Auswahlmöglichkeiten, mehr Transparenz und vor allem für mehr Chancengleichheit gesorgt. Diese Gelegenheit wurde leider vertan.“

Im Herzen des Wittringer Waldes: Das Wasserschloss mit der heutigen Gastronomie

Fraktionsvorsitzender Mario Herrmann sieht zudem die Gefahr, dass mit der Verpachtung des zurzeit vom ZBG genutzten Grundstückes gegenüber dem Stadioneingang direkt an der B 224, Wittringen als Freizeitstätte weiter beschnitten wird: „Schon einmal, nach dem zweiten Weltkrieg, wurden an der Gildenstraße Villen in den Wald hinein gebaut. Auch damals gab es sicherlich pragmatische Gründe für diese Planung. Ein weiteres ‚Anknabbern’ Wittringens von den Rändern her wird es mit uns nicht geben!“

Die Gladbecker Grünen werden daher einem Erbbaurechtsvertrag für das Grundstück an der B 224, das später sehr wahrscheinlich am Ausgang des geplanten Lärmschutztunnels liegen wird, unter den nun bekannten Bedingungen nicht zustimmen.

Verfasst am 05.07.2017 um 15:15 Uhr von .
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