Sinnloser Kampf dagegen

Wir beklagen den sinnlosen Kampf gegen das Windrad auf der Mottbruchhalde. Die Klimaschutzankündigungen der anderen Parteien sind leere Versprechen.
Einmal mehr haben Stadt und Rat für ihren sinnlosen Kampf gegen das Windrad auf der Mottbruchhalde eine ordentliche Klatsche vor dem Oberverwaltungsgerichts Münster erhalten. Alle Argumente der Stadt hat das Gericht als haltlos zurückgewiesen.
Klimaschutz ist im laufenden Bundestagswahlkampf nahezu bei allen Parteien en vogue, dennoch bekämpfen hier vor Ort SPD, CDU und Linke seit Jahren das erneuerbare Energienprojekt. Der Rat hatte extra einen Bebauungsplan und eine Veränderungssperre für den Bereich der Mottbruchhalde verabschiedet. Aber auch hierfür holte man sich vor dem Oberverwaltungsgericht eine blutige Nase, das hierin keine „hinreichend konkretisierten Planungsabsichten“ erkennen konnte. Es entlarvte die Pläne als das was sie sind: Eine reine Verhinderungsplanung gegen die Windkraftanlagen. Damit seien sie wirkungslos.
Die Klimaschutzankündigungen der anderen Parteien sind leere Versprechen. Ein Beispiel hierfür ist SPD-Landtagsabgeordneten Michael Hübner. Der hat noch vor einer Woche im Landtag für mehr Akzeptanz für Windenergie geworben und CDU und FDP vorgeworfen, die Energiewende zu gefährden. Dabei haben Hübner und seine Genossen 10 Jahre lang den Bau eines Windrades bekämpft. Am Ende erfolglos.
Wir werben einmal mehr dafür, mit der STEAG eine Beteiligung an den Windraderlösen zugunsten der Gladbecker Bürgerschaft zu verhandeln. Mit dem neuen Erneuerbare Energien Gesetz könnte die Stadt jährlich bis zu 20.000 EUR zusätzlich zu den Gewerbesteuern erhalten!

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