Einsatz von Videoüberwachung durch die Stadt Gladbeck

GRÜNE stellen kritische Fragen nach Ausmaß und Dauer der Maßnahmen

Anlässlich des Appeltatenfestes hat die Stadt Gladbeck eine Vielzahl an Maßnahmen im Rahmen des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes eingeleitet, wie z. B. mobile Wachen der Polizei, Einsatz von Deeskalationsttrainern und jugendlichen Scouts sowie die Beleuchtung des Platzes hinter dem Rathaus.

Daneben wurden auch Videoüberwachungen für den Zeitraum des Appeltatenfestes eingesetzt. Außerdem ist durch die Anschaffung und permanente Installation von Videokameras im Rathausbereich eine Verstetigung der zuerst nur punktuell erfolgten Maßnahme erfolgt.

In diesem Zusammenhang möchte Simone Steffens, Ratsfrau für Bündnis 90/Die Grünen Gladbeck, einige Fragen von der Verwaltung beantwortet wissen, z. B. zu welchen Zeiten die Kameras im Einsatz sind und in welchem Rahmen die Aufnahmen schließlich gesichtet werden.

„Neben der Sorge um den Datenschutz treibt uns auch die Frage um, an welchen Stellen im Stadtgebiet bereits Videoüberwachung eingesetzt wird oder dieses in Planung ist“, betont Simone Steffens. „Darüber hinaus ist dieses Thema nicht nur ‚Chefsache‘ des Bürgermeisters, sondern sollte nach gegebener Zeit auch den politischen Gremien zur Beratung vorgelegt werden.“

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