Gladbeck braucht keine Rechtspopulisten im Rat!

Zur Ankündigung der UBP, bei der nächsten Kommunalwahl auch in Gladbeck anzutreten, nehmen die Gladbecker Kreistagsmitglieder Elke Marita Stuckel-Lotz und Mario Herrmann Stellung:

„Wir haben im Kreistag Recklinghausen schon seit längerem das zweifelhafte Vergnügen, die UBP in Aktion zu erleben. Nicht sachgerechte Entscheidungen, sondern gnadenloser Populismus sind die Richtschnur des Handelns dieser Gruppe. Vor allem wenn sie die Chance sehen, an irgendeiner Stelle subtile Ausländerfeindlichkeit oder undifferenzierten Hass auf den Islam zu befeuern, laufen deren Protagonisten zu Hochform auf.

Was wir zu erwarten hätten, wenn diese Gruppierung in den Stadtrat einzöge, wird schon im WAZ-Artikel deutlich. Da wird ein Bürgerentscheid über die geplanten Gebetsräume des islamischen Kulturvereins an der Haldenstraße gefordert, obwohl dies natürlich nicht zulässig ist. Selbstverständlich kann das Recht auf Religionsausübung nicht Gegenstand eines Bürgerentscheids sein.

Im Gladbecker Rat gibt es einige Grüppchen und Personen, auf die wir gern verzichten können, aber Rechtsextreme und Rechtspopulisten sind der Stadt zum Glück bis heute erspart geblieben. Wir werden uns dafür einsetzen, dass dies auch künftig so bleibt!“

Verwandte Artikel