Weiter zum Inhalt
Kategoriesuche
17Apr

Energieerzeugung und Klimaschutz – wie kann die Energiewende gelingen?

Stilbruch am 29.4.2019 ab 19 Uhr mit MdL Wibke Brems

Der Kohleabbau hat im Ruhgebiet und in Gladbeck eine lange Tradition. Um die Klimaziele zu erreichen, wurde der Ausstieg aus der Kohleverstromung bis 2038 vereinbart. Bis dahin sollte die Energiewende gelingen und müssen die Potentiale für Erneuerbare Energien genutzt werden. Wie kann die Strom- und Energieversorgung in Zukunft aussehen? Was bedeutet Klimaschutz vor Ort? Welche Bedeutung hat die Windenergie? Welche Voraussetzungen muss Politik schaffen?

Dies Fragen möchten wir mit Ihnen und der grünen Landtagsabgeordneten Wibke Brems am Montag, den 29.4.2019 ab 19 Uhr im Cafe Stilbruch diskutieren. Wibke Brems ist zuständig für die Bereiche Klimaschutz, Energie, Bergbausicherheit und Anti-Atom-Politik.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

30Mrz

Klimaschutz vor Ort – das Windrad als Symbol für einen gelungenen Strukturwandel

Vorstandsmitglieder der Grünen in Gladbeck mit den Vertretern der Steag: Peter Kleimann, Florian Adamek, Andreas Rullmann, Ninja Lenz und Gerd Wagner (v.l.)

Florian Adamek und Gerd Wagner von der Mingas-Power mit der Grünen Fraktionsvorsitzenden Simone Steffens

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Grüne Fraktion lädt Vertreter der Mingas-Power ein

Aus erster Hand haben zwei Vertreter der Mingas-Power, einem Tochterunternehmen der Steag, die grüne Ratsfraktion über die geplante Windkraftanlage auf der Mottbruchhalde informiert.
„Wir nehmen die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger sehr ernst“, sagt Florian Adamek, Pressesprecher der Steag. Aus Sicht der Steag, die rund 5 Millionen Euro in das Projekt in Gladbeck investiert, ist eine Windkraftanlage mit einer Freizeitnutzung der Halde vereinbar. „Wir könnten uns bei den Planungen zur möglichen Haldenwelt einbringen, zum Beispiel mit einem Energielehrpfad“, sagte Florian Adamek und stellte eine Möglichkeit der Beteiligung im Rahmen des Treffens vor.

„Wichtig ist ein offener Diskurs über die Frage, wie wir unseren Energiebedarf in Zukunft decken wollen und was wir vor Ort bereit sind, dafür zu tun?“, fordert Simone Steffens, Fraktionsvorsitzende der Grünen. Erstaunt ist die grüne Ratsfraktion darüber, dass Vertreter des Projektträgers bislang nicht zur Bürgerveranstaltung der Stadt Gladbeck am 3. April von der Verwaltung  eingeladen wurden. „Wir haben in dem Gespräch festgestellt, dass sich viele Fragen schnell haben klären lassen.“ Und Simone Steffens weiter: „Wer kann ein Projekt besser vorstellen, als der Projektträger selbst?“.

Aus Sicht der Grünen passt die Windkraftanlage perfekt in die Bewerbung zur Internationalen Gartenausstellung (IGA) im Jahr 2027. „Wie wollen wir leben?“, ist die Leitfrage der Gartenausstellung mit Themenschwerpunkten Klimaschutz und Energie. Das Ruhrgebiet bewirbt sich nicht nur um eine Gartenschau, sondern steht auch für einen gelungenen Strukturwandel. „Hierzu gehört, wie sich eine ehemals bergbauabhängige Industrieregion zu einer modernen Metropole mit erneuerbaren Energien entwickelt. Energiegewinnung kann in Erholungsräume integriert werden“, so Simone Steffens.

Die Windkraftanlage wäre die sechste Anlage, die die Steag auf einer Halde plant und umsetzt. „Die moderne Anlage verfügt über beheizbare Rotorblätter und erkennt Eisansatz, so dass sogenannter Eiswurf so gut wie ausgeschlossen ist. Das Windrad wird darüber hinaus mit einem eigenen Radar ausgestattet, so dass sie für Flugzeuge erkennbar ist und nicht – wie oft befürchtet – die ganze Nacht leuchtet“, erklärte Gerd Wagner, Geschäftsführer der Mingas-Power. Die Kreisverwaltung Recklinghausen habe auch akribisch die Geräuschbelastung geprüft. „Alle Grenzwerte werden eingehalten und werden weiter durch die untere Immissionsschutzbehörde überwacht“, sagte Gerd Wagner. Nach Angaben der Mingas-Power würde nach heutiger Steuergesetzgebung die Stadt Gladbeck rund 20.000 € jährlich und über die geplante Laufzeit von 20 Jahren 400.000 €  Gewerbesteuer einnehmen. Die Anlage spare bei dem heutigen Strommix in Deutschland im Jahr rund 5.000 Tonnen CO2 ein, 100.000 Tonnen CO2 über die Laufzeit.

Vor dem Hintergrund des vereinbarten Ausstiegs aus der Kohleverstromung ist die genehmigte Windkraftanlage ein Beitrag für die Energiewende und den Klimaschutz, so das Fazit der Gladbecker Ratsfraktion.

28Mrz

Medienkonsum oder Computersucht?

Medienkonsum oder Computersucht? – Herausforderung für Eltern, Schule und Jugendhilfe

Am 9.4.2019 laden die Gladbecker Grünen ab 19 Uhr zu einer Informationsveranstaltung zum Thema „Computersucht“ in das Kreativamt am Jovyplatz in Gladbeck ein.

Das Handy, die Konsole, der Computer ist aus den Kinder- und Jugendzimmern nicht mehr wegzudenken. Wer kennt sie nicht, diese Diskussionen rund um die Dauer des Medienkonsums.

Nach der aktuellen DAK-Studie „Game Over“  ist in Deutschland jeder zwölfte Junge oder junge Mann süchtig nach Computerspielen. In der Altersgruppe der 12- bis 25-Jährigen sind 5,7 Prozent von einer Computerspielabhängigkeit betroffen. Männliche Personen sind mit 8,4 Prozent deutlich häufiger abhängig als weibliche.

Aber wo liegt die Grenze zwischen normalem Umgang und Mediensucht? Welche Auswirkungen, welche Gefahren bieten sich durch die digitalen Medien für Kinder und Jugendliche? Wie gehen Schule und Jugendhilfe mit Medienkonsum um? Gibt es Handlungskonzepte bei auffälligen Kindern und Jugendliche?

Christoph Sievers, Diplom Sozialarbeiter, Drogenberatung Westvest und der Schul- und Sozialdezernent Rainer Weichelt stehen Ihnen am 9.4. für Informationen und Fragen zur Verfügung.

Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

08Mrz

Weltfrauentag 2019

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Weltfrauentag haben unsere Grünen Frauen heute in der Innenstadt Rosen und Flyer verteilt.

Trotz 100 Jahren Wahlrecht für Frauen in Deutschland ist es noch immer ein langer Weg zur echten Gleichberechtigung.
Frauen arbeiten noch immer deutlich häufiger in Teilzeit als Männer, sind seltener in Vorständen und in der Chefetage anzutreffen und auch in der Politik sind sie weniger vertreten – so besteht der Gladbecker Stadtrat beispielsweise nur zu 28% aus Frauen.
Es ist noch ein langer Weg und darum kämpfen wir. Weil nur gleich gerecht ist!

20Feb

Windrad auf der Mottbruchhalde – Symbol für den Strukturwandel

Windrad auf Halde Hoppenbruch in Herten (Foto: F. Wegener)

Der Rat hat am vergangenen Donnerstag mehrheitlich beschlossen „alle juristischen Mittel“ auszuschöpfen, um den Bau des vom Kreis genehmigten Windrades zu verhindern. Unsere drei Ratsleute haben gegen diesen Beschluss gestimmt. 

Der wieder aufkeimende Wunsch ist an dieser Stelle nicht völlig neu. Schon in unserer Kooperationsvereinbarung mit der SPD steht: „… Bei einer Einbindung in ein überzeugendes gestalterisches Gesamtkonzept sind wir bereit, die bisherige Haltung der Stadt zu einer Nutzung der Haldentops als Standorte für Windenergieanlagen zu überprüfen.“ 

Nach Atom- und Kohleausstieg ist dies nun bedeutender denn je. Erneuerbare Energien sind eine Investition in die Zukunft – im besten Fall natürlich in Kombination mit Kultur- und Freizeitangeboten. Wir sehen an der Mottbruchhalde durchaus die Chance, beides zu vereinbaren. Bei der Halde Hoppenbruch in Herten (siehe Foto) ist dies wunderbar gelungen: hohe Windkraftausbeute und Mountainbikestrecke stehen sich nicht im Wege. Ähnliche Möglichkeiten gilt es auch für Gladbeck zu prüfen.

Wir wehren uns daher gegen das Horrorszenario vom „“Monster“-Windrad oder „Vogel-Schredder“ und sind nicht bereit, „alle juristischen Mittel“ im Kampf gegen Windenergie auszuschöpfen.

 

31Jan

GRÜNE Gladbeck: Klares NEIN zur Nordpark-Beleuchtung

Nordpark Gladbeck (Foto: Wegener)

Unser Mitglied des Umweltausschusses Peter Kleimann (Vorstandsmitglied von Bündnis 90/Die Grünen Gladbeck), hat am Montag in der Sitzung des Umweltausschuss gegen die geplante Beleuchtung des Nordparks gestimmt. Dies war zuvor in der Fraktion besprochen und ohne Gegenwehr angenommen worden. 
„Es ist nicht immer einfach, die Interessen von Mensch und Natur in Einklang zu bringen. Die Lichtverschmutzung vor allem in Städten nimmt immer mehr zu. Wir folgen daher dem einfachen Prinzip: Licht nur dann, wenn es wirklich gebraucht wird! Diesen Aspekt sehen wir im Nordpark nicht gegeben.“ begründet Simone Steffens (Fraktionsvorsitzende) unseren Standpunkt.
In Gladbeck haben wir mit der beleuchteten Marathonbahn eine hervorragende Alternative für Jogger. Wer sich nicht sicher fühlt, ist nicht gezwungen, den Nordpark nach Einbruch der Dunkelheit zu nutzen. Die asphaltierte Talstraße am Nordpark entlang kann außerdem dank bereits vorhandener Beleuchtung ohne Bedenken genutzt werden.
Viele Tiere fühlen sich von dem Licht gestört, die Wasserfledermaus würde den Nordpark vermutlich gänzlich verlassen, sagte uns die AG Fledermausschutz auf Nachfrage. Dieser Preis ist uns zu hoch.
Einen Kompromiss wie z.B bodennahes, weiches Licht, lehnt die Verwaltung aus Angst vor Vandalismus ab.

30Jan

Ein wichtiger Schritt

Endlich ist es soweit – Deutschland steigt aus der Kohle aus!

„Ein wichtiger Schritt.“ findet Simone Steffens. 

Unsere Bundesspitze bezeichnet es als „Einstieg in den Ausstieg“.  Es gibt noch viel zu tun. Die ganze offizielle Abschlussbewertung findet ihr hier!

25Jan

Motor warmlaufen lassen beim Eiskratzen schadet nicht nur der Umwelt

 

Unserem Mitglied im Sportausschuss Georg Laacks fällt morgens beim Joggen häufig auf, dass Leute beim Eis kratzen schon mal den Motor warmlaufen lassen. Das ist aber nicht nur besonders schlecht für die Umwelt, sondern schadet auch massiv dem Motor und dem Portemonnaie. Und das schlimmste: es bringt absolut nichts und ist verboten! Hört euch dazu diesen kurzen Podcast des WDR an:

05Jan

Für Toleranz – gegen Hass

Parallel zur heutigen Mahnwache in Bottrop haben die Grünen ihren monatlichen Infostand den Opfern der Amokfahrt in der Silvesternacht gewidmet.

„Unfassbar und schrecklich“, bewertet Andreas Rullmann grüner Stadtverbandssprecher die fremdenfeindliche Gewalttat, bei der acht Menschen zum Teil schwer verletzt wurden.

Die Bottroper und Essener Bürger* wurden Opfer eines hasserfüllten Menschen, nur weil sie anders aussahen. „Solche Taten sind auch Ausdruck einer latenten Fremdenfeindlichkeit in unserer Gesellschaft“, sagt Andreas Rullmann, “ unsere Solidarität und unser Mitgefühl gelten den Opfern, ihren Familien und den Menschen mit Zuwanderungsgeschichte“.

26Dez

Pressemitteilung zur Anfrage der Grünen Landtagsfraktion zur B 224

„Wir hoffen, dass sich die Prophezeiung unseres Landtagsabgeordneten Mehrdad Mostofizadeh nicht bewahrheiten wird – ansonsten muss sich auch Gladbeck nicht an die getroffene Vereinbarung halten und kann den Ausbau wieder ablehnen. Es darf kein weiteres Zugeständnis an Bund und Land erfolgen „, so Simone Steffens, Fraktionsvorsitzende der Gladbecker Grünen.
Grundsätzlich lehnen die Gladbecker Grünen den Ausbau der B 224 zur Autobahn ab. “ Das Geld für die Autobahn sollte besser zukunftsweisend in den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs investiert werden“ , so Simone Steffens. Der Bund hat sich jedoch für den Autobahnneubau entschieden. Unter diesen Bedingungen hat Gladbeck in den Verhandlungen mit Bund und Land das gute Ergebnis erreicht, dass Gladbeck einen Volltunnel erhält.
„Sollte das Land und der Bund sich nicht an diese Vereinbarungen halten, werden auch die Gladbecker Grünen alle rechtlichen und politischen Mittel einsetzen, um den Ausbau zu verhindern“ kündigt Simone Steffens an
“ A 52 – nicht oben ohne!“ lautet damals wie heute die Devise!“.

Pressemitteilung des grünen Landtagsabgeordneten Mehrdad Mostofizadeh
Mostofizadeh: Volltunnel ist eine Fiktion
Anlässlich der Antwort auf die Kleine Anfrage bezüglich der Finanzierung eines Ausbau der B 224 zur A 52 zwischen der Anschlussstelle Gelsenkirchen-Buer/West bis Essen/Gladbeck in Tunnellage erklärt der Essener Landtagsabgeordnete Mehrdad Mostofizadeh:
„Der von der Stadt Gladbeck geforderte 1,5 km lange A 52-Volltunnel wird nicht kommen. Offensichtlich plant der Landesbetrieb Straßen NRW lediglich mit zwei kurzen Untertunne-lungen entsprechend den Vorgaben des Bundesverkehrswegeplans.
Verkehrsminister Hendrik Wüst drückt sich um eine klare Aussage zur Finanzierung eines Volltunnels, der nach Berechnungen des Bundesrechnungshofs Mehrkosten von 31 Millio-nen Euro verursachen würde. Hier hilft auch kein Verweis auf eine nicht rechtssichere Ver-einbarung des ehemaligen SPD-Verkehrsministers Michael Groschek mit der Stadt Glad-beck, die durch keine Haushaltsstelle in Bund oder Land abgesichert ist.“
Zum Hintergrund:
Die B 224 soll laut Bundesverkehrswegeplan zur vierstreifigen Autobahn ausgebaut werden und damit die A 52 an der Anschlussstelle Gelsenkirchen-Buer-West mit der A2 an der Anschlussstelle Essen-Gladbeck verbinden. Für diesen insgesamt 2,6 km langen Streckenabschnitt sind laut Bundesver-kehrswegeplan zwei kurze Untertunnelungen von 210 und 350 Metern vorgesehen. Jedoch ist seit vielen Jahren der Bau eines durchgehenden ca. 1,5 km langen Volltunnels im Gespräch. Unter dem ehemaligen Verkehrsminister Michael Groschek wurde im November 2015 eine Vereinbarung mit der Stadt Gladbeck getroffen, welche den Bund verpflichten soll, den Bau eines durchgehenden Tunnels in Gladbeck zu finanzieren, und in der das Land erklärt, die entsprechenden Anschlüsse und die städ-tebauliche Integration aus Städtebaufördermitteln herzustellen.
In der Antwort auf die Kleine Anfrage der grünen Abgeordneten Mehrdad Mostofizadeh und Arndt Klocke teilt Landesverkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) mit, dass eine Änderung des Bundesver-kehrswegeplans zur Aufnahme eines 1,5 km langen Volltunnels nicht geplant sei. Der bestehende Bundesverkehrswegeplan gebe dem Landesbetrieb Straßen NRW den Planungsauftrag.
Auf die Frage nach einer Rechtsverbindlichkeit der Finanzierungszusage des Bundes für den Volltun-nel bzw. einer möglichen Kostenübernahme des Volltunnels durch das Land antwortet der Minister ausweichend. Hendrik Wüst verweist lediglich auf die Vereinbarung vom November 2015, wonach die Finanzierung des Autobahntunnels durch den Bund (Straßenbaulastträger, hier im Rahmen der Auf-hier im Rahmen der Auftragsverwaltung vertreten durch das Land), das Land (Förderung der städtebaulichen Integration) und die Stadt Gladbeck (finanzielle Beteiligung im Rahmen der förderrechtlichen Vorgaben) erfolgt.
Mehrdad Mostofizadeh MdL

Valides XHTML & CSS. Realisiert mit Wordpress und dem Blum-O-Matic -Theme von kre8tiv.
59 Datenbankanfragen in 1,066 Sekunden · Anmelden