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20Jun

GRÜNE Ratsfrau Simone Steffens: Gewalt an Schulen vorbeugen – Gewaltprävention weiterentwickeln

steffens_simone_gladbeck_BMFür den Schulausschuss am Montag, dem 20. Juni 2016, haben die Fraktionen der SPD und Bündnis 90/Die Grünen Gladbeck einen gemeinsamen Antrag zum Thema „Gewaltprävention an Gladbecker Schulen“ eingereicht. Die Moderatorin der Werkstatt Schule und Jugendhilfe, Frau Jutta Arndt, wird in der Sitzung die Handlungsempfehlung zur systemischen Gewaltprävention an Schulen vorstellen.

Das Gladbecker Bündnis für Bildung und Familie hat sich im Herbstplenum 2011 mit der Thematik befasst. Im weiteren Verlauf hat die Werkstatt „Schule und Jugendhilfe“ eine Handlungsempfehlung für eine systematische Gewaltprävention an Schulen entwickelt, welche 2014 in einer Broschüre des Bündnisses veröffentlicht wurden.

„Wir möchten den Schwerpunkt auf die Einbindung der Eltern legen und eine gemeinsame Herangehensweise gegen Gewalt auf dem Schulhof fördern“, sagt Simone Steffens, Ratsfrau für Bündnis 90/Die Grünen. „Außerdem möchten wir den Blick lenken auf die Frage, ab welchem Punkt und in welcher Form präventiv eingegriffen werden soll und muss.“
Gewalttägiges Verhalten von Kindern und Jugendlichen ist nicht eindeutig definiert und hat unterschiedliche Erscheinungsformen wie beispielsweise Bedrohen, Erpressen, Mobben, Beschädigen von Eigentum oder Schlagen.

Gewaltprävention hat das Ziel, Gewalt zu verhindern oder zu reduzieren, um Opfer zu schützen und Jugendkriminalität vorzubeugen.

Die Enquete-Kommission „Prävention“ des Landes Nordrhein-Westfalen hat in ihrem Abschlussbericht 2010 dazu festgestellt:

„Das Hineinwachsen in die Gesellschaft, das Erlernen sozialer Kompetenz und prosozialen Verhaltens sowie die Erfahrung emotionaler Sicherheit sind Grundvoraussetzungen für ein positives Selbstwertgefühl, Frustrationstoleranz, Verantwortungsgefühl und Durchhaltevermögen. Diese Kompetenzen müssen Kinder in der Familie, im Kindergarten und in der Schule lernen.“

In diesem Sinne erhofft sich Frau Steffens einen aktuellen Überblick zum Umsetzungsprozess in den Schulen: „Inwieweit konnte die systematische Gewaltprävention an den Schulen implementiert werden? Welche konkreten Projekte gibt es?“ Außerdem bietet sich perspektivisch die Einbeziehung von Kindergärten und offener Jugendarbeit an.

Der Antrag kann hier als PDF-Datei angesehen und geladen werden.

20Mrz

Koronarsportgruppen in Gladbeck. Ein Antrag für den nächsten Sportausschuss am 27. März 2014

Es gibt in Gladbeck dankenswerterweise unter anderem beim TV Gladbeck und Reha- und Behindertensport e.V. (RBS) seit Jahren Koronarsportgruppen, die für die Rehabilitation bei Herzerkrankungen unabdingbar sind.

„Da es für das Training dieser Gruppen Trainerinnen bzw. Trainer mit besonderer Ausbildung und begleitende Ärztinnen oder Ärzte geben muss, ist neben den Fragen der Hallenzeiten die personelle Ausstattung bei der Einrichtung von zusätzlichen Gruppen und Plätzen zu beachten“, so Georg Laacks, unser Mitglied im Sportausschuss.

Um dieses wichtige Aufgabenfeld im Fokus zukünftiger Entwicklungen zu behalten, bitten wir die Verwaltung um einen Sachstandsbericht und nähere Hintergrundinformationen. „Schließlich wird das Thema aufgrund der demografischen Entwicklung, wie der Sportverhaltensanalyse bzw. Sportstättenentwicklungsanalyse von Prof. Hübner zu entnehmen ist, in Zukunft noch deutlich an Bedeutung gewinnen“, ergänzt Michael Hübner, Vorsitzender der SPD-Fraktion.

Außerdem ist es hilfreich, Frau Ellen Hilz, Frau Heike Herzogenrath vom TV Gladbeck und Herrn Manfred Reintjes vom RBS in die Sitzung einzuladen, um aus Sicht der Sportvereine zu dem Thema zu berichten.

Hier der Antrag für die Sitzung des nächsten Sportausschusses der Stadt Gladbeck: Koronarsportgruppen in Gladbeck

06Mrz

Inklusion in der Tagespflege und in Kindertagesstätten in Gladbeck

Inklusion bedeutet, dass Kinder mit Behinderung ein Recht auf eine umfassende Förderung ihrer Entwicklung haben, die sich an ihren spezifischen Bedürfnissen und Interessen ausrichtet und eine uneingeschränkte Teilhabe und Chancengleichheit ermöglicht (s. Artikel 7 und 24 der UN-Behindertenrechtskonvention).

Deshalb möchten die Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen und der SPD im nächsten Jugendhilfeausschuss am 20. März 2014 Inklusion in der Kindertagespflege und in Kindertagesstätten zum Thema machen.

Die Stadt Gladbeck hat einen umfassenden Bericht zur Lebenslage der Gladbecker Bürgerinnen und Bürger mit Behinderungen vorgelegt, in dessen Kapitel 5.1. die Situation der Kinder im Säuglings-, Kleinkind- und Kindergartenalter dargestellt wird. Dabei wird auf die Bedeutung der Qualität der Förderung durch ein multidisziplinäres Personal und auf ein wohnortnahes Angebot hingewiesen.

Wir bitten die Verwaltung um einen Bericht, wie die Inklusion von Kleinkindern und Kindergartenkindern in der Kindertagespflege und in den Kindertagesstätten umgesetzt wird ­- unter besonderer Berücksichtigung der Fragestellung, wie die Kooperation von Frühförderstellen/Kindertagespflege/Kindergarten und Kindergarten/Grundschulen konkret aussieht.

Antrag zur Inklusion in der Tagespflege und in Kindertagesstätten für den Jugendhilfeausschuss der Stadt Gladbeck

04Feb

SchLAu-Gruppe Gladbeck gestartet! GRÜNE begrüßen Verstetigung der Mittel und Anbindung an das Jugendamt

„Seit nunmehr über fünf Jahren setzt sich ‚SchLAu NRW – Schwul Lesbische Aufklärung in Nordrhein-Westfalen‘ mit Projekten, Informationen und ausgebildeten Aufklärern an Schulen gegen Homophobie und Diskriminierung von Homosexuellen ein. ‚SchLAu NRW‘ hat auch das Projekt ‚Schule ohne Homophobie – Schule der Vielfalt‘ initiiert, das vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert sowie durch ein breites Unterstützernetzwerk aus Jugendlichen, Kulturschaffenden und Politikern aller Parteien beworben wird.“

So begann vor über zwei Jahren eine Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen Gladbeck zu städtischen Initiativen gegen Homophobie in Schule und Jugendarbeit, die damals aus einer internen grünen Diskussion zum Internationalen Tag gegen Homophobie am 17. Mai entstand. Mittlerweile hat sich – auf Initiative des Jugendamtes der Stadt Gladbeck und mit Mitteln des Bündnisses für Familie – eine Gruppe von ehrenamtlichen Aufklärerinnen und Aufklärern für die Arbeit an Schulen zusammengefunden.

Damit ist die Gruppe in Gladbeck eine von sechzehn in ganz Nordrhein-Westfalen und bisher die einzige im Kreis Recklinghausen, wie die Koordinatorin des Projektes, Dipl.-Psychologin Diana Janknecht, im Jugendhilfeausschuss am 28. Januar 2014 berichtete (s. WAZ Gladbeck vom 29. Januar 2014: http://www.derwesten.de/staedte/gladbeck/fuenf-aufklaerer-fuer-die-arbeit-an-den-schulen-gibt-es-schon-id8932405.html).

Simone Steffens, Mitglied im Jugendhilfeausschuss und Bürgermeisterkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen: „Wir freuen uns über den tollen Erfolg und möchten uns bei der Verwaltung herzlich für die Initiative zur Verstetigung der Stelle von Frau Janknecht und für die langfristige Sicherung der Arbeit der ehrenamtlichen AufklärerInnen bedanken!“ Mario Herrmann, Fraktionsvorsitzender, ergänzt: „Es ist schön zu sehen, dass auch in einer Mittelstadt wie Gladbeck etwas für Schwule, Lesben und Transgender bewegt werden kann.“

Anfrage nach § 13 GO „Initiativen gegen Homophobie in Schule und Jugendarbeit“

Antwort der Stadt Gladbeck zur Anfrage „Initiativen gegen Homophobie in Schule und Jugendarbeit“

09Jan

Rekultivierungsplanung Mottbruchhalde

Für den kommenden Stadtplanungsausschuss am 23. Januar 2014 stellen die Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen und SPD folgenden Antrag zur Rekultivierungsplanung der Mottbruchhalde:

„Der Presse war zu entnehmen, dass die RAG die Schüttung der Mottbruchhalde in Kürze abschließt. Dies ist Grund für unsere Fraktionen, die Gestaltung des Haldenbauwerkes und dessen Einbindung in die Gladbecker Haldenlandschaft sowie in den Stadtteil erneut zu erörtern.

Wir bitten daher die Verwaltung, in der Sitzung darzustellen, welche Haldengestaltung mit der RAG, dem RVR und der Bergaufsicht vereinbart wurde und wie der aktuelle Sachstand der Planung aussieht. Dabei ist für uns auch interessant, auf welchen Grundlagen diese Vereinbarungen getroffen wurden. Liegen beispielsweise Vertragswerke zwischen den Partnern vor und/oder macht der Abschlussbetriebsplan hierzu Aussagen?

Die Schüttung der Mottbruchhalde ist und war nie isoliert zu betrachten. Sie bildet einen Baustein im Konzept der Gladbecker Haldenlandschaft und der Wittringer Freizeitlandschaft und soll diese als wichtige Rückzugs- und Naherholungsräume aufwerten. Insofern ist auch die Einbindung der Halde in die nähere Umgebung von Interesse.

Wir bitten um Darstellung, wie Besucher zukünftig gelenkt werden sollen? Welche Wegeverbindungen sollen ausgebaut und in das übrige Wegenetz angeknüpft werden? Wo entstehen Parkplätze und wie sind diese zu erreichen?

Wir regen an, zu diesem Tagesordnungspunkt Vertreter des Regionalverbands sowie der RAG hinzuzuladen.“

Den kompletten Antrag nach § 7 der Geschäftsordnung für den Rat der Stadt Gladbeck und seine Ausschüsse finden Sie hier:

Antrag „Rekultivierungsplan Mottbruchhalde“

23Mai

Stadt Gladbeck nimmt am STADTRADELN 2013 teil

Das ist das einstimmige Ergebnis eines Antrages der Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen und der SPD für den letzten Umweltausschuss der Stadt Gladbeck am 29. April 2013: Die Verwaltung legte in ihrem Bericht zu dem Antrag dar, dass sowohl die Mittel für die Teilnahme am diesjährigen STADTRADELN als auch für Werbemaßnahmen vorhanden sind.

Zum sechsten Mal findet 2013 die Kampagne STADTRADELN des Klima-Bündnis statt – das größte Netzwerk von Städten, Gemeinden und Landkreise zum Schutz des Weltklimas mit rund 1.700 Mitgliedern in 20 Ländern Europas. Deutschlandweit kann sich jede Stadt, Gemeinde, Landkreis oder Region am STADTRADELN beteiligen. KommunalpolitikerInnen und BürgerInnen radeln vom 1. Mai bis 30. September drei Wochen am Stück um die Wette und sammeln Radkilometer für den Klimaschutz sowie für eine vermehrte Radverkehrsförderung ihrer Heimatkommune. Gesucht werden Deutschlands fahrradaktivstes Kommunalparlament und Kommunen sowie die fleißigsten Teams und RadlerInnen in den Kommunen selbst.

Wir halten die Teilnahme für eine wunderbare Aktion, den Bürgersinn der Gladbeckerinnen und Gladbecker zu stärken – und ganz nebenbei können wir in einem netten Wettbewerb mit unseren Nachbarstädten Essen, Bottrop und Gelsenkirchen unser Profil als „grüne Stadt“ nach vorne radeln.

Antrag für den Umweltausschuss:
„Teilnahme der Stadt Gladbeck am STADTRADELN 2013“

Die Gladbecker STADTRADELN-Seite:
http://www.stadtradeln.de/index.php?id=1318

07Mai

Lokaler Klimaschutz: Städtisches Großkundenabo für den ÖPNV

Im letzten Umweltausschuss der Stadt Gladbeck am 29. April 2013 wurde ein Antrag der Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen und SPD beschlossen, unter den städtischen Mitarbeitern den Bedarf an einem ÖPNV-Abo des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr abzufragen. Die Vorteile sind vielseitig: Zum einen kann die Stadt Gladbeck – wie jedes Wirtschaftsunternehmen – bei ausreichendem Interesse ein kostengünstiges Großkundenabo in Anspruch nehmen, zum anderen werden mehr Kilometer mit Bus und Bahn statt mit dem Auto zur Arbeitsstelle im Rathaus zurückgelegt.

Verkehrsverbund Rhein-Ruhr und VESTISCHE bieten Großkundenrabatte für Unternehmen an. Voraussetzung hierfür ist, dass sich mindestens 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens für ein ÖPNV-Aboticket entscheiden. Wir können uns vorstellen, dass es auch bei der Stadtverwaltung und dem Zentralen Betriebshof genügend Beschäftigte gibt, die sich für dieses Großenkundenabo interessieren. Mit dem Rabattmodell kann die Ticket-Palette abhängig von der Größe der Inanspruchnahme und bestimmten Leistungen zwischen 4 und 12 Prozent günstiger angeboten werden. Dieses Modell ist somit attraktiv für die Mitarbeiter, weil sie dadurch Geld für den täglichen Weg zur Arbeit sparen. Vor allem aber ist es attraktiv für die Stadtverwaltung als Arbeitgeber, weil sie damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz im Sinne des kommunalen Klimaschutzkonzeptes leistet.
Ein ganz normaler PKW, besetzt mit durchschnittlich 1,2 Personen und einem Verbrauch von 8 Litern auf 100 Kilometern, schlägt pro km mit 150g CO2 pro Person zu Buche. Im Durchschnitt ist ein Bus bei der Vestischen den ganzen Tag über mit 17 Personen besetzt. In der Rush-Hour sind es 80 Personen. In dieser Zeit liegt der CO2-Wert pro Person zehnmal besser, im Tagesmittel immer noch dreimal.

Diesen Klimaschutzanreiz hat zuletzt beispielsweise die Stadt Herten aufgegriffen und einen Großabovertrag mit der VESTISCHEN abgeschlossen. In Herten spart damit ein Beschäftiger, der ein Ticket2000 besitzt, ca. 180 Euro im Jahr gegenüber dem Normalpreis. Informationen des VRR zum Großkundenabo sind unserem Antrag als Anlage beigefügt.

Beschlussvorschlag:

Die Verwaltung wird beauftragt, bei den Beschäftigten der Stadtverwaltung und des ZBG das Interesse an einem Großkundenabo abzufragen, für die Vorteile offensiv zu werben und bei vorhandenem Interesse ein Großkundenabo abzuschließen. Dem Ausschuss ist hierüber Bericht zu erstatten.

Antrag für den Umweltausschuss der Stadt Gladbeck: ÖPNV-Großkundenabo

Weitere Informationen über das Großkundenabo:
http://www.vestische.de/grosskundenabo.html

08Aug

Lieferverkehre beschäftigen Innenstadtausschuss

SPD und GRÜNE wollen Neuregelung der Lieferzeiten auf dem Prüfstand stellen

Mit dem Lieferverkehren in der Innenstadt wird sich auch die Politik nach der Sommerpause beschäftigen. Die WAZ berichtete am 7.08.2012 über Beschwerden von Bürgern, die den regen Fahrverkehr in der Fußgängerzone beklagen. SPD und GRÜNE hatten hierzu bereits Anfang Juli einen Antrag für den Innenstadtausschuss gestellt.

„Wir erwarten einen Sachstandsbericht von der Verwaltung“, erläutert Grünensprecher Bernd Lehmann die Erwartungen an die Ausschussberatung. Er verweist darauf, dass sich Politik und Verwaltung bereits vor einem Jahr intensiv mit der Problematik der Anlieferung von Geschäften in der Innenstadt beschäftigt haben. Damals wurden die Anlieferzeiten nach einem Abgleich mit den Nachbarstädten neu geregelt: Vormittags wurden die Zeiten, in denen Lieferfahrzeuge in die Fußgängerzone einfahren dürfen, ausgeweitet – dafür sollte Sondergenehmigungen restriktiver ausgegeben werden.

„Wir hatten festgestellt“, so Michael R. Hübner, SPD-Fraktionsvorsitzender und Vorsitzender des Wirtschaftsförderungsausschusses, „dass die Paketdienste ihre Routen an den früher noch großzügigen Gladbecker Regelungen ausrichteten.“ So wurden beispielsweise erst die Bottroper Geschäfte angeliefert, weil hier die Regeln strenger waren, und später zur Mittags- und Nachmittagszeit dann die Gladbecker Läden mit den liberaleren Einfahrzeiten. „Hierauf haben wir damals in enger Abstimmung mit der Kaufmannschaft reagiert“, so Hübner.

Der Eindruck der Bürger, die sich bei der WAZ über die Lieferverkehre beschweren, wird auch von den Politikern von SPD und GRÜNEN bestätigt. „Es mach Sinn, den Erfolg der Neuregelungen nach einem Jahr jetzt zu überprüfen“, so die Antragssteller. „Gegebenenfalls müssen weitere Maßnahmen ergriffen werden“, meint Hübner. Dies können stärkere Kontrollen durch die Ordnungsdienste sein, aber auch die damals schon angedachte Ausweisung von eigenen Stellplätzen für Lieferfahrzeuge am Goetheplatz und in der Goethestraße. „Wir wollen die Attraktivität für Bürger in der Fußgängerzone schützen, aber auch den berechtigten Belangen der Geschäftstreibenden, die ihre Warenlogistik organisieren müssen, gerecht werden“, machen SPD und GRÜNE deutlich.

Antrag als pdf

08Jun

Umweltgerechte Verwertung oder billige „Entsorgung“?

In letzter Zeit gab es in der Presse zahlreiche Beiträge zu der Frage, was mit deutschem Elektroschrott passiert, nachdem er entsorgt wurde. Oft wurde über die Verschiffung in afrikanische Länder berichtet, wo der Elektroschrott auf Deponien gelagert wird. Dies geschieht – weil wertvolle Metalle aus dem restlichen Schrott durch Verbrennung gewonnen werden – zu massiven Lasten von Umwelt und Gesundheit der Menschen vor Ort.

„Welchen Weg nimmt der Elektroschrott, der durch den ZBG in Gladbeck gesammelt und entsorgt wird?“, fragt deshalb der grüne Vertreter im Umwelt- und Betriebsausschuss, Lennart Krotzek, und möchte wissen, ob die Stadt Gladbeck im Rahmen einer Ausschreibung sicherstellen kann, dass der eingesammelte Elektroschrott umweltverträglich recycelt wird.

Krotzek weiter: „Es geht uns letztlich um die sichere Aussage, dass der eingesammelte Müll nicht über verschlungene Wege auf den vielfach dokumentierten Müllhalden in Entwicklungsländern landet und dort Mensch und Umwelt mit hochproblematischen Stoffen vergiftet.“

Seit zehn Jahren sammelt der Zentrale Betriebshof im Auftrag der Stadt Gladbeck Elektroaltgeräte und Altkühlschränke ein bzw. bietet den Bürgerinnen und Bürgern eine zentrale Annahmestelle für Elektroschrott. Darüber hinaus wurde im Jahre 2005 das Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) eingeführt, das eine Abholung und Entsorgung des Elektroschrotts durch die Hersteller vorsieht.

Anfrage der Gladbecker GRÜNEN vom 30.05.2012 (pdf)

 

12Apr

Bebauungskonzept für das Schönhoff-Gebäude

Der Presse ist zu entnehmen, dass sich endlich eine Nachfolgenutzung für das Schönhoff-Gebäude am Marktplatz abzeichnet. Nach der erfolgreichen Sanierung des City-Centers wäre das eine weitere positive Nachricht zur Aufwertung der Gladbecker Innenstadt.


Für die nächste Sitzung des Stadtplanungs- und Bauausschuss beantragen daher Bündnis 90/Die Grünen und die SPD, dass die Verwaltung die Planungen für das Schönhoff-Gebäude im nicht-öffentlichen Teil der Sitzung vorstellt.

Zum Bild: Die Verkleidung der P&C-Fassade wurde für Abdichtungsarbeiten an einer Fensterzeile im Jahre 2004 kurz entfernt.

Antrag von SPD und GRÜNE für den Stadtplanungs- und Bauausschuss am 26.04.2012 (pdf)

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