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07Jun

Klimanotstand

Am 6. Juni 2019 hat Gladbeck heute als erste Stadt im Kreis Recklinghausen den Klimanotstand ausgerufen. Ein wichtiger Meilenstein für uns Grüne und ein Tag, auf den wir uns gefreut haben.

Was als Partei-übergreifender Erfolg und Chance hätte gesehen werden können, wird nun überschattet von unsachlichen und parteipolitisch motivierten Spielchen.
Am Montag wurde im Umweltausschuss vorberaten und der Beschlussentwurf dem Rat EINSTIMMIG empfohlen. Und heute bekommen wir nur eine knappe Mehrheit zustande, obwohl wir uns alle einig sind.

Uns Grünen ist klar, dass die Ausrufung nur der erste Schritt ist. Selbstverständlich müssen nun konkrete Maßnahmen folgen. Darum wurde die Verwaltung mit der Erarbeitung eines Konzeptes beauftragt, darum werden wir Grünen auch die Forderung nach der Einstellung der Klage gegen das Windrad einbringen und wir begrüßen ausdrücklich, dass die Bevölkerung mit ins Boot genommen wird. Der Katalog an Ideen könnte hier noch endlos weitergeführt werden.
Heute sollte es aber um den Grundstein gehen, ein Grundstein, der Montag von ALLEN Parteien abgesegnet wurde.
Dieser Beschluss heute hätte das einfachste an dem ganzen Thema sein können. Nun bleibt zu hoffen, dass der Umgang miteinander dieses wichtige Thema nicht noch zusätzlich erschwert.

01Jun

Infostand am 1. Juni 2019

Danke!
Unter diesem Motto stand unser heutiger Infostand. Mit Ballons und handgeschriebenen Karten haben wir uns für das tolle Wahlergebnis bedankt und durchweg positive Resonanz erfahren. Bei jung und alt. Von netten Ü60ern, die das Rezo-Video super fanden bis zu 13-Jährigen, die mit politischem Knowhow glänzten, war alles dabei. Es hat wirklich Spaß gemacht💚 DANKE Gladbeck

sdr

 

28Mai

DANKE!

Wir freuen uns sehr über dieses Ergebnis in Gladbeck – das beste, das wir hier jemals erreichen konnten! Wir werden alles geben, um zu zeigen, dass die Wahl richtig war!

23Mai

Klimanotstand für Gladbeck

Den ganzen Antrag für den Umweltausschuss am 17. Juni 2019 findet ihr hier.

–> vorgezogen in die Sondersitzung des Umweltausschusses am 3.6.!!

 

 

14Mai

11. Mai: Infostand zur Europawahl: Starke Besetzung und gute Laune


Von links nach rechts: Franz Wegener mit Hund Benni, Peter Kleimann, Ninja Lenz, Simone Steffens und Elke Marita Stuckel-Lotz

17Apr

Energieerzeugung und Klimaschutz – wie kann die Energiewende gelingen?

Stilbruch am 29.4.2019 ab 19 Uhr mit MdL Wibke Brems

Der Kohleabbau hat im Ruhgebiet und in Gladbeck eine lange Tradition. Um die Klimaziele zu erreichen, wurde der Ausstieg aus der Kohleverstromung bis 2038 vereinbart. Bis dahin sollte die Energiewende gelingen und müssen die Potentiale für Erneuerbare Energien genutzt werden. Wie kann die Strom- und Energieversorgung in Zukunft aussehen? Was bedeutet Klimaschutz vor Ort? Welche Bedeutung hat die Windenergie? Welche Voraussetzungen muss Politik schaffen?

Dies Fragen möchten wir mit Ihnen und der grünen Landtagsabgeordneten Wibke Brems am Montag, den 29.4.2019 ab 19 Uhr im Cafe Stilbruch diskutieren. Wibke Brems ist zuständig für die Bereiche Klimaschutz, Energie, Bergbausicherheit und Anti-Atom-Politik.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

30Mrz

Europa wirkt: Klimaschutz

Windrad neben Mountainbike-Strecke auf Halde Hoppenbruch in Herten

 

In die letzten 18 Jahre fallen die 17 wärmsten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Die Erderwärmung ist keine Möglichkeit mehr, sie ist Fakt.

Die Zeit rennt und um den Klimakollaps noch abzuwenden, muss sofort gehandelt werden: Die Europawahl ist eine der letzten wichtigen Wahlen, um das Ruder noch herum zu reißen.

Wenn wir in den nächsten zehn Jahren beim Klimaschutz nicht ernst machen, dann werden die Folgen der Erderwärmung unkontrollierbar: Starkregen flutet schon heute immer öfter unsere Keller und Stürme decken unsere Dächer ab; die Ernte ist angesichts der Dürre im letzten Sommer in Deutschland stark zurückgegangen und Seen und Talsperren haben im letzten Sommer viel Wasser verloren.

Das Pariser Klimaschutzabkommen ist ein großer Erfolg europäischer Diplomatie. Europa muss vorangehen, damit wir die Pariser Klimaschutzziele noch erreichen können. Leider muss Deutschland in diesem Prozess mittlerweile von der EU zum Jagen getragen werden.

Auch in Gladbeck sieht es aktuell düster aus, wenn es um die Umsetzung konkreter Maßnahmen vor Ort geht. Den wohl schnellsten und einfachsten Beitrag zum Klimaschutz und zur Vermeidung des klimaschädlichen Gases CO2, stellt die geplante und genehmigte Errichtung eines Windrades auf der Halde Mottbruch dar. Über die Laufzeit des Rades von 20 Jahren können bei heutigem Strommix etwa 100.000 Tonnen CO2 eingespart werden. Aber SPD, CDU und Linke wehren sich mit Händen und Füßen dagegen: Windkraftnutzung? Gerne. Bei uns? Auf gar keinen Fall!

Dabei ist eine Windkraftanlage mit einer Freizeitnutzung der Halde problemlos vereinbar. Das Windrad passt perfekt in die Bewerbung zur Internationalen Gartenausstellung (IGA) im Jahr 2027. Denn: „Wie wollen wir leben?“, lautet die Leitfrage der Gartenausstellung mit den Themenschwerpunkten Klimaschutz und Energie. Die moderne Anlage verfügt zudem über beheizbare Rotorblätter und erkennt Eis-Ansatz, so dass der sogenannte Eiswurf so gut wie ausgeschlossen ist. Das Windrad wird darüber hinaus mit einem eigenen Radar ausgestattet, so dass es Flugzeuge erkennt und erst dann für einen kurzen Zeitraum die von einigen als störend empfundene Nachtbeleuchtung einschaltet. Die Kreisverwaltung Recklinghausen hat zudem akribisch die Geräuschbelastung geprüft: Alle Grenzwerte werden eingehalten und werden später auch durch die untere Immissionsschutzbehörde überwacht. Zudem nimmt die Stadt Gladbeck über die geplante Laufzeit etwa 400.000 € an Gewerbesteuer ein. So einfach kann Klimaschutz sein!

Kommt, wir bauen das neue Europa! (Foto Windrad Halde Hoppenbruch, eine Halde in Herten mit Freizeitnutzung – eine Profi-Mountain-Bike-Strecke: Franz Wegener)

 

Zum Stand in Sachen Klimawandel Sven Plöger in der Aktuellen Stunde:

https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/aktuelle-stunde/video-der-erde-geht-es-gar-nicht-gut-un-bericht-zum-klimawandel-102.html

Die Süddeutsche Zeitung ebenfalls über die neuen Zahlen:

https://www.sueddeutsche.de/wissen/un-klimawandel-meeresspiegel-wmo-1.4387982

30Mrz

Europa wirkt: Bürgerrechte!

CSD 2018 mit grüner Beteiligung

 

Rechtspopulisten in ganz Europa instrumentalisieren die Ängste und Frustration von vielen, spielen die Menschen in Europa gegeneinander aus und erklären Minderheiten zu Sündenböcken.

Gut zu wissen, dass es dagegen (noch) einen Garanten der Menschenrechte gibt: Der Europäische Gerichtshof etwa hat die polnische Regierung dabei gestoppt, die Unabhängigkeit der Gerichte abzuschaffen. Massenproteste in Rumänien und klare Ansagen der EU-Kommission haben bisher eine Amnestie für korrupte Politiker durch die rumänische Regierung verhindert. Wir GRÜNEN wollen Rechtsstaatlichkeit und Demokratie in ganz Europa sichern und ausbauen: Regierungen, welche die Rechtsstaatsprinzipien grundsätzlich verletzen, sollen künftig nicht mehr selbst über EU-Gelder verfügen können. In diesen Fällen soll die EU-Kommission die Gelder direkt an Kommunen und andere Fördermittelempfänger auszahlen. So bleibt Europa Schutzmacht der Bürgerrechteauch von Minderheiten wie Schwule und Lesben.

Nicht alle Entscheidungen des EU-Parlamentes sind auf Anhieb nachvollziehbar, aber das Parlament beschützt die Menschlichkeit. Schütze, was uns – auch in Gladbeck – beschützt: Wähle am 26. Mai eine pro-europäische Partei!

Kommt, wir bauen das neue Europa! (Foto: Franz Wegener)

30Mrz

Klimaschutz vor Ort – das Windrad als Symbol für einen gelungenen Strukturwandel

Vorstandsmitglieder der Grünen in Gladbeck mit den Vertretern der Steag: Peter Kleimann, Florian Adamek, Andreas Rullmann, Ninja Lenz und Gerd Wagner (v.l.)

Florian Adamek und Gerd Wagner von der Mingas-Power mit der Grünen Fraktionsvorsitzenden Simone Steffens

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Grüne Fraktion lädt Vertreter der Mingas-Power ein

Aus erster Hand haben zwei Vertreter der Mingas-Power, einem Tochterunternehmen der Steag, die grüne Ratsfraktion über die geplante Windkraftanlage auf der Mottbruchhalde informiert.
„Wir nehmen die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger sehr ernst“, sagt Florian Adamek, Pressesprecher der Steag. Aus Sicht der Steag, die rund 5 Millionen Euro in das Projekt in Gladbeck investiert, ist eine Windkraftanlage mit einer Freizeitnutzung der Halde vereinbar. „Wir könnten uns bei den Planungen zur möglichen Haldenwelt einbringen, zum Beispiel mit einem Energielehrpfad“, sagte Florian Adamek und stellte eine Möglichkeit der Beteiligung im Rahmen des Treffens vor.

„Wichtig ist ein offener Diskurs über die Frage, wie wir unseren Energiebedarf in Zukunft decken wollen und was wir vor Ort bereit sind, dafür zu tun?“, fordert Simone Steffens, Fraktionsvorsitzende der Grünen. Erstaunt ist die grüne Ratsfraktion darüber, dass Vertreter des Projektträgers bislang nicht zur Bürgerveranstaltung der Stadt Gladbeck am 3. April von der Verwaltung  eingeladen wurden. „Wir haben in dem Gespräch festgestellt, dass sich viele Fragen schnell haben klären lassen.“ Und Simone Steffens weiter: „Wer kann ein Projekt besser vorstellen, als der Projektträger selbst?“.

Aus Sicht der Grünen passt die Windkraftanlage perfekt in die Bewerbung zur Internationalen Gartenausstellung (IGA) im Jahr 2027. „Wie wollen wir leben?“, ist die Leitfrage der Gartenausstellung mit Themenschwerpunkten Klimaschutz und Energie. Das Ruhrgebiet bewirbt sich nicht nur um eine Gartenschau, sondern steht auch für einen gelungenen Strukturwandel. „Hierzu gehört, wie sich eine ehemals bergbauabhängige Industrieregion zu einer modernen Metropole mit erneuerbaren Energien entwickelt. Energiegewinnung kann in Erholungsräume integriert werden“, so Simone Steffens.

Die Windkraftanlage wäre die sechste Anlage, die die Steag auf einer Halde plant und umsetzt. „Die moderne Anlage verfügt über beheizbare Rotorblätter und erkennt Eisansatz, so dass sogenannter Eiswurf so gut wie ausgeschlossen ist. Das Windrad wird darüber hinaus mit einem eigenen Radar ausgestattet, so dass sie für Flugzeuge erkennbar ist und nicht – wie oft befürchtet – die ganze Nacht leuchtet“, erklärte Gerd Wagner, Geschäftsführer der Mingas-Power. Die Kreisverwaltung Recklinghausen habe auch akribisch die Geräuschbelastung geprüft. „Alle Grenzwerte werden eingehalten und werden weiter durch die untere Immissionsschutzbehörde überwacht“, sagte Gerd Wagner. Nach Angaben der Mingas-Power würde nach heutiger Steuergesetzgebung die Stadt Gladbeck rund 20.000 € jährlich und über die geplante Laufzeit von 20 Jahren 400.000 €  Gewerbesteuer einnehmen. Die Anlage spare bei dem heutigen Strommix in Deutschland im Jahr rund 5.000 Tonnen CO2 ein, 100.000 Tonnen CO2 über die Laufzeit.

Vor dem Hintergrund des vereinbarten Ausstiegs aus der Kohleverstromung ist die genehmigte Windkraftanlage ein Beitrag für die Energiewende und den Klimaschutz, so das Fazit der Gladbecker Ratsfraktion.

28Mrz

Medienkonsum oder Computersucht?

Medienkonsum oder Computersucht? – Herausforderung für Eltern, Schule und Jugendhilfe

Am 9.4.2019 laden die Gladbecker Grünen ab 19 Uhr zu einer Informationsveranstaltung zum Thema „Computersucht“ in das Kreativamt am Jovyplatz in Gladbeck ein.

Das Handy, die Konsole, der Computer ist aus den Kinder- und Jugendzimmern nicht mehr wegzudenken. Wer kennt sie nicht, diese Diskussionen rund um die Dauer des Medienkonsums.

Nach der aktuellen DAK-Studie „Game Over“  ist in Deutschland jeder zwölfte Junge oder junge Mann süchtig nach Computerspielen. In der Altersgruppe der 12- bis 25-Jährigen sind 5,7 Prozent von einer Computerspielabhängigkeit betroffen. Männliche Personen sind mit 8,4 Prozent deutlich häufiger abhängig als weibliche.

Aber wo liegt die Grenze zwischen normalem Umgang und Mediensucht? Welche Auswirkungen, welche Gefahren bieten sich durch die digitalen Medien für Kinder und Jugendliche? Wie gehen Schule und Jugendhilfe mit Medienkonsum um? Gibt es Handlungskonzepte bei auffälligen Kindern und Jugendliche?

Christoph Sievers, Diplom Sozialarbeiter, Drogenberatung Westvest und der Schul- und Sozialdezernent Rainer Weichelt stehen Ihnen am 9.4. für Informationen und Fragen zur Verfügung.

Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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