Weiter zum Inhalt
10Mai

8,11 Prozent! Vielen Dank!

Danke

Mit 8,11 Prozent bei den Zweitstimmen konnten wir in unserem Wahlkreis das Ergebnis verdoppeln und um 4,39 Prozentpunkte zulegen. Und auch unser Direktkandidat, Andreas Kemna (Foto), fuhr mit 6,24 Prozent ein respektables Ergebnis ein.

Andreas KemnaFür eure Unterstützung und eure Stimme bedanken wir uns herzlich. Mit diesem Ergebnis können wir selbstbewusst grüne Themen im Land nach vorne bringen. Vielen Dank!

25Apr

Infostand zur Landtagswahl

Gruenenstand

Noch zwei Wochen bis zur Landtagswahl. Am Samstag informierten wir interessierte GladbeckerInnen über unsere Ziele. Bei schönem Wetter gab´s neben netten Gesprächen auch Luftballons und Windräder für die Kleinen (Foto: Rainer Rogowski).

20Apr

Grüne TV-Spots

Noch mehr grüne TV-Spots gibt´s hier: Spots

25Mrz

Haushaltsrede 2010

GRÜNE und SPD verabschieden den städtischen Haushalt. Mario Herrmann, Fraktionsvorsitzender der Grünen, trug folgende Haushaltsrede im Rat vor. Es gilt das gesprochene Wort:

Mario  HerrmannSehr geehrter Herr Bürgermeister,
meine Damen und Herren,

„Man verliert die Lust“ – mit diesen am Rande eines Pressegesprächs von mir geäußerten Worten des Frustes hat die WAZ kürzlich ihren Artikel über die Haushaltsberatungen von SPD und Grünen überschrieben. Und dieser Satz bezieht sich nicht auf die guten und ernsthaften Diskussionen, die wir im Rahmen der Beratungen miteinander geführt haben. Er ist vielmehr Ausfluss der üblen Rahmenbedingungen, denen wir zum wiederholten Mal – und schlimmer als je zuvor – bei den diesjährigen Beratungen ausgesetzt waren. Es ist absehbar, dass wir allen Sparbemühungen zum Trotz in Kürze ebenfalls überschuldet sein werden.

Ursachen liegen in den wachsenden Kosten der sozialen Sicherungssysteme, an denen der Kreishaushalt bereits kollabiert ist. Die Folge ist eine nie dagewesene Erhöhung der Kreisumlage, nur um das laufende Defizit aufzufangen. Die aufgelaufenen Altschulden muss der Kreis in den kommenden Jahren selbst abbauen. Wie dies angesichts eines Anteils der Pflichtaufgaben am Kreishaushalt von über 97 Prozent der Gesamtsumme gehen soll, weiß derzeit noch niemand.

Eine weitere Ursache der kommunalen Finanzmaläse ist natürlich auch in der Weltwirtschaftskrise und ihren Auswirkungen zu finden. Steigende Soziallasten durch steigende Arbeitslosigkeit bei zugleich sinkenden Gewerbesteuereinnahmen werden uns zeitversetzt wohl noch schlimmer treffen als heute bereits.

Das größte Schuldenrisiko der Städte sind jedoch die schwarz-gelben Regierungen in Düsseldorf und Berlin: Während die schwarz-gelbe Landesregierung genau am Anfang eines Aufschwunges die Geschäfte aufnahm und in ihrer bisherigen Regierungszeit rund 18 Milliarden Euro Steuern mehr kassierte, wurde den Kommunen zwischen 2005 und 2009 nicht mehr Geld zugewiesen als zwischen 2000 und 2004. Hinzu kamen Streichungen, etwa bei den Schülerbeförderungskosten und der Weiterbildung. Auch Aufgabenverlagerungen auf die Kommunen, wie bei der Versorgungs- und Umweltverwaltung, verschlechterten die kommunale Finanzlage genauso wie nicht durchgereichte Bundesmittel beim Kinderfördergesetz. Mehr als vier Milliarden Euro hätten die Kommunen jetzt mehr in der Kasse, dies sind 60 Prozent der Kassenkredite. CDU und FDP haben den Kommunen also weit mehr geschadet als die Weltwirtschaftskrise.

Dies ist in der heute zur Verabschiedung vorliegenden Resolution aus der Verbandsversammlung des Regionalverbands Ruhr vom vergangenen Montag natürlich nicht so deutlich formuliert, denn sie sollte ja mit möglichst breiter Mehrheit verabschiedet werden. Dennoch ist es ein Teil der Wahrheit.

Eine Betrachtung, die den Blick einzig auf den städtischen Haushalt richtet, ist also wenig ergiebig. Deshalb haben sich auch die Bürgermeister der zehn Städte des Kreises Recklinghausen und der Landrat mit der Bezirksregierung zusammengesetzt und ein Konzept entwickelt, das auch in den kommenden Jahren ein Minimum an Handlungsspielräumen eröffnet. Ohne die Möglichkeit, Eigenanteile an Förderprogrammen aufzubringen, würden ausgerechnet die Städte von ihnen ausgeschlossen, die sie am nötigsten brauchen. Kern der Verabredung mit der Bezirksregierung ist die bereits erwähnte auskömmliche Erhöhung der Kreisumlage.

Weiterhin müssen wir ein plausibles Haushaltssicherungskonzept erstellen, das glaubhaft unsere Sparanstrengungen dokumentiert. Wir sind überzeugt, genau dies heute zu beschließen. Das HSK ist ein Sammelsurium kleiner und größerer Grausamkeiten, die eigentlich niemand möchte. Uns ist jedoch klar, dass die Bezirksregierung sich nicht für dumm verkaufen lässt und ein HSK, dass diesen Namen nicht verdient, postwendend zurücksenden würde. Ein Defizit von 35 Mio. Euro aus einem Gesamtetat heraus zu decken, bei dem es ohnehin schon an allen Ecken und Enden kneift, ist schlicht unmöglich. Wir haben die Hoffnung, dass ein jährliches Einsparvolumen von über 6 Mio. Euro, quer durch alle Bereiche kommunalen Handelns, die Ernsthaftigkeit unserer Sparbemühungen ausreichend unterstreicht.

Weil die Hoffnung zuletzt stirbt, war für uns bei den Beratungen die folgende Maxime handlungsleitend: Spare möglichst keine Einrichtungen kaputt, die du später nie wieder zurückbekommst! Wir haben uns bemüht, die Kürzungen so über den Gesamtetat zu verteilen, dass vermutlich alle Einrichtungen aufheulen werden, aber keine zu Grabe getragen wird. Zumindest in diesem Jahr nicht. Allerdings kann niemand heute seriös beantworten, welche Maßnahmen uns in den Folgejahren möglicherweise noch abgefordert werden.

Wir haben uns allen Unkenrufen zum Trotz anspruchsvolle Ziele gesetzt. Mit der Aufnahme der Innenstadt in das Förderprogramm „Soziale Stadt“ können wir uns in den nächsten Jahren an die Umsetzung der vielfältigen Maßnahmen des „Integrierten Handlungskonzepts für eine familienfreundliche Stadtmitte“ machen. Die erkannten Defizite des Gladbecker Zentrums im sozialen, schulischen, stadtplanerischen und wirtschaftlichen Bereich werden wir sukzessive beseitigen.

Dazu bedarf es eines engen Zusammenwirkens der Stadt mit unterschiedlichsten Akteuren. Quasi als Steuerungsgruppe für all diese Aktivitäten wurde auf Anregung von SPD und Grünen der neue „Ausschuss für integrierte Innenstadtentwicklung“ geschaffen. Ich meine, dass es bereits in den ersten drei Sitzungen gelungen ist, diesen Ausschuss zu einem aktuellen, vielbeachteten und die Querschnittsthemen angemessen diskutierenden Gremium geworden ist. Schade, dass eine kleine Fraktion in diesem Hause davon noch nicht überzeugt ist.

Ebenso schade ist es, dass eine andere, größere Fraktion jetzt von einem bislang gemeinsam getragenen Kernprojekt an der Schnittstelle von Schule, Jugendhilfe und Sozialpolitik abgerückt ist. Das Gladbecker Bündnis für Familie, Kinder, Jugend und Bildung“ ist seinerzeit in breitem Konsens verabredet worden und hat seither Akteure aus den unterschiedlichsten Zusammenhängen zu gemeinsamem Nachdenken und Handeln zusammengebracht. Viele beispielhafte Projekte sind seither aus dem Fonds auf den Weg gebracht worden. Wenn jetzt von der CDU mangelnde Erfolgskontrolle behauptet wird, so stimmt dies schlicht nicht. Projekte, deren Nutzen sich nicht wie erhofft entwickelt hat, wurden eingestellt, erfolgreiche Projekte verstetigt und in den laufenden Etat übernommen. Mit vielen Maßnahmen, die aus dem Bündnis heraus entstanden sind, konnte der Ruf Gladbecks als familienfreundliche Stadt eindrucksvoll untermauert werden. Hängt die Entscheidung der CDU mit der Tatsache zusammen, dass nach der Kommunalwahl die notwendige Zweidrittelmehrheit im HFA für die Bewilligung von Projekten auch ohne sie zustande kommen könnte? Ich hoffe, dass derartige parteitaktische Überlegungen für sie nicht entscheidungsrelevant waren!

Ein weiteres Thema, mit dem wir uns in den kommenden Monaten intensiv auseinandersetzen werden, ist die Weiterentwicklung der Gladbecker Bildungslandschaft. Die Verwaltung hat uns als Diskussionsgrundlage ihren Entwurf eines Schulentwicklungsplans vorgelegt. Natürlich kann sie dabei nur von der zurzeit herrschenden Schulpolitik des Landes aus planen. Ich bin jedoch überzeugt, dass – völlig unabhängig vom Ausgang der Landtagswahl – auch in NRW Veränderungen der Schulstruktur zwingend kommen werden. Auch die CDU wird sich von ihrer schulpolitischen Lebenslüge einer langfristigen Zukunft der Hauptschulen verabschieden. Ihr laufen schlicht die Menschen davon. Und wenn – was ich mir sehr wünsche – eine rot-grüne Landesregierung gewählt wird, wird das längere gemeinsame Lernen in einer Gemeinschaftsschule, die allen Kindern mehr Chancen gibt und nicht länger einen Teil schon mit zehn Jahren als chancenlos abstempelt, ohnehin kommen. Ich spare mir an dieser Stelle daher eine nähere Beleuchtung dieses Themas und rege Wiedervorlage nach dem 9. Mai an!

Als letztes ein Satz von mir zu einem Thema, zu dem ich ebenfalls nicht mehr sagen möchte: den Ausbauplänen für die A52. Hier gibt es, trotz merkwürdiger Stellungnahmen der Bundesregierung, nichts Neues zu vermelden: Wir wackeln nicht, die Position der Stadt Gladbeck ist glasklar und bleibt dies auch! Der Bürgermeister hat hierzu heute alles Nötige in der Presse gesagt.

Meine Damen und Herren, nach der Empfehlung des HFA vor einer Woche scheint es heute trotz der geschilderten schwierigen Rahmenbedingungen eine breite Zustimmung zum Haushaltsentwurf und zum HSK zu geben. Dies begrüßen wir und es spricht auch für ein hohes Maß an politischer Verantwortungsbereitschaft. Ob dies auch in den nächsten Jahren anhält, wenn möglicherweise die Bedingungen noch dramatischer werden, werden wir sehen.

SPD und Grüne haben sich vorgenommen, auch unter schwierigsten Bedingungen positive Akzente für die Entwicklung unserer Stadt zu setzen. Dies gilt für die kommunale Bildungs-, Sozial- und Jugendlandschaft genauso wie für eine nachhaltige, umweltverträgliche Stadtentwicklung.

Bündnis 90/Die Grünen stimmen dem Etatentwurf nicht mit großem Jubel, aber mit der Einsicht in seine Notwendigkeit zu.

Vielen Dank!

23Feb

Die Grünen ziehen mit Irokesenfrisur in den Landtagswahlkampf

Andreas Kemna wurde von der Kreismitgliederversammlung als Direktkandidat für Dorsten und Gladbeck gewählt.

Andreas KemnaDer 30-jährige Justizvollzugsbeamte und Hobbytheaterspieler will für grüne Politik werben und für einen Politikwechsel im Land kämpfen. „Man sollte nicht 20.000 Euro berappen müssen, um von seinem Landesvater Gehör zu finden“, meint Kemna mit Bezug auf die aktuelle Sponsoren-Skandal bei der CDU. „Ich stehe für eine Politik für den Bürger, für Familien, für Nachbarn“, beschreibt er sein Engagement und scheut deshalb auch nicht, als „Castrop-Rauxeler Jung“ in Gladbeck anzutreten.

„Andreas wird frischen Wind auf die Diskussionspodien in unserer Stadt bringen“, ist Stadtverbandssprecherin Eva-Maria Stuckel überzeugt. „Unser Stadtverband ist von Andreas begeistert und freut sich auf seine Unterstützung“. Die Grünen werden sich für ein modernes Schulkonzept mit längerem gemeinsamen Lernen, für konsequenten Umweltschutz und für eine alternative Verkehrspolitik einsetzen. Andreas Kemna bringt kommunalpolitische Erfahrung mit in den Wahlkampf. Er ist Mitbegründer der Grünen Jugend im Kreis Recklinghausen und war zehn Jahre aktiver Pfadfinder. Er verspricht einen engagierten und fairen Wahlkampf und ist sich sicher: „Wir werden in Gladbeck ein gutes Ergebnis einfahren. Mit uns wird die Ablösung von SchwarzGelb möglich.“

www.andreas-kemna.de

13Jan

Wir feiern Geburtstag

Zu unserem 30. Geburtstag blickt Mario Herrmann, langjähriger Frontmann der Gladbecker Grünen, in der WAZ zurück und zieht Resümee:

“Gesunde Ernährung, nachhaltige Energieversorgung oder Folgen des Klimawandels werden mittlerweile auch von den etablierten Parteien thematisiert. Wir Grünen haben aber auch gelernt, andere Themenfelder zu besetzten, z. B. in der Familien- und Bildungspolitik, oder bei den Verbraucherrechten. Und wir machen eine gute Figur bei finanzpolitischen Themen und ökologischen Ansätzen in der Steuerpolitik.”

WAZ vom 13.01.2010

30 Grüne Jahre in 30 Geschichten (Link zur Seite des Bundesverbands)

06Jan

Erscheinungsbild der Innenstadt

Gemeinsam mit der SPD beantragen wir GRÜNE, den Punkt “Erscheinungsbild der Innenstadt / Sachstandsbericht zur Anwendung der Innenstadtsatzung” auf die Tagesordnung des nächsten Ausschusses für integrierte Innenstadtentwicklung am 22. Januar 2010 zu setzen:

Begründung:

Vor gut acht Jahren hat der Rat die Innenstadtsatzung erlassen, die die Gestaltung von Gebäuden und baulichen Anlagen im Bereich der Fußgängerzone reglementiert. Die Satzung wurde gemeinsam mit Vertretern unterschiedlicher Interessengruppen (Einzelhandelsverband, Werbegemeinschaft, Immobilieneigentümer, Seniorenbeirat, Jugendvertretern, Politik etc.) erarbeitet und sollte das individuelle, unverwechselbare Erscheinungsbild der Innenstadt schützen und befördern. Mit der Vorgabe von Materialien für die Fassadengestaltung sollte die regionale Baukultur gewahrt und gepflegt werden. Parallel wurde eine Gestaltungsfibel herausgegeben, welche die Zielsetzung und die Inhalte der Satzung veranschaulichte.

In der jüngeren Vergangenheit musste die Innenstadt einen tiefgreifenden Wandel u.a. durch die Schließung von Peek & Cloppenburg und Hertie erfahren. Der Umbruch brachte insbeson-dere in der Horster Straße auch mehrere neue Geschäftsgründungen. Hierüber beriet der Ausschuss in seiner letzten Sitzung. Im Hinblick auf diesen Wandel wollen wir die Innenstadtsatzung einer Evaluation unterziehen: Wird die Satzung weiterhin erfolgreich angewandt und wird sie der Zielsetzung, das Erscheinungsbild unseres Stadtzentrums aufzuwerten und es vor Beliebigkeit zu schützen, nach wie vor gerecht? Oder muss die Satzung fortgeschrieben und den neuen Erfordernissen angepasst werden?

Beispielhaft sei auf die Regelungen zu Außenwerbung von Geschäftslokalen verwiesen: Die Satzung gibt unter anderem vor, dass Schriftzügen in Form von einzelnen Buchstaben und Firmenemblemen ohne hinterlegtes Transparent der Vorzug zu geben ist. Vorbildlich findet sich dieser Grundsatz an den Arkaden in der Horster Straße („Top Hair“, „Vodafone“) oder auch bei der Bärenapotheke wieder. Auch die vormalige Gastronomie “Kaisers” am Willy-Brandt-Platz befolgte diesen Grundsatz sehr schön. Diese Zielsetzung fand bei vielen Geschäftswechseln der jüngeren Vergangenheit leider nicht immer Berücksichtigung.

Wir bitten die Verwaltung um einen Bericht.

Im Zusammenhang mit dem Erscheinungsbild der Innenstadt wird wiederholt auch der Umgang mit der Warenpräsentation im öffentlichen Verkehrsraum – also außerhalb der Geschäfte – diskutiert. Der Ausschuss sollte diese Diskussion aufgreifen und erörtern, ob auch Vorgaben zu Warenauslagen, Warenständern, Werbelibellen etc. getroffen werden sollten. Beispielhaft sei auf die Satzungen der Stadt Bonn (Sternstraße und Wenzelgasse) verwiesen.

01Jan

Frohes neues Jahr!

feuerwerk

Wir wünschen dir ein frohes neues Jahr. Wir Grüne haben viele gute Vorsätze für 2010, die wir mit unserer Mehrheit im Rat umsetzen wollen.

Will das Glück nach seinem Sinn

dir was Gutes schenken,

sage Dank und nimm es hin

ohne viel Bedenken.

Jede Gabe sei begrüßt,

doch vor allen Dingen:

Das, worum du dich bemühst,

möge dir gelingen.

(Wilhelm Busch)

28Dez

Fußgängerquerung an der Landstraße

Gemeinsam mit der SPD beantragen wir GRÜNE, den Punkt “Fußgängerquerung an der Landstraße im Bereich der Ringeldorfer Straße - Anlage eines Zebrastreifen (Fußgängerüberweges)” auf die Tagesordnung des nächsten Stadtplanungs- und Bauausschusses am 14. Januar 2010 zu setzen:

Begründung:

Die Querung über die Landstraße im Bereich der Ringeldorfer Straße stellt eine wichtige fußläufige Verbindung aus den Siedlungsbereichen in Richtung Bürgerpark Butendorf (mit seinen Spiel- und Freizeitangeboten) dar. Die Querungsstelle wurde aufgrund des festgestellten Bedarfs in der Vergangenheit bereits provisorisch durch eine mit Betonpollern vorgenommene Einengung gesichert. Dennoch können Fußgänger hier immer noch nicht schnell, sicher und komfortabel queren.

Die Fraktionen von SPD und GRÜNE regen an, zum Schutz und als Angebot für Fußgänger hier einen Zebrastreifen (Fußgängerüberweg) anzulegen. Der Kraftverkehr auf der Landstraße wurde bereits durch Streckenbeschilderung auf 30 km/h verlangsamt, so dass die Voraussetzungen für ein rücksichtsvolles Miteinander von Kraftfahrern und Fußgängern gut sind.

Außerdem soll die Verwaltung prüfen, ob auch andere Querungsstellen von Fußgängern geeignet sind, um diese mit Zebrastreifen noch sicherer zu gestalten.

Beschlussvorschlag:

Der Stadtplanungs- und Bauausschuss beauftragt die Verwaltung, einen Zebrastreifen (Fußgängerüberweg) auf der Landstraße in Höhe der Ringeldorfer Straße anzulegen und den Fußgängern damit eine sichere und komfortable Querung in Richtung Bürgerpark Butendorf zu ermöglichen.

Die Verwaltung soll weitere Standorte zur Anlage von Zebrastreifen prüfen und dem Ausschuss hierüber berichten.

21Dez

Nachhaltige Forstwirtschaft

Gemeinsam mit der SPD beantragen wir GRÜNE, den Punkt „Bewirtschaftung der städtischen Wälder nach FSC-Standard“ auf die Tagesordnung des nächsten Umweltausschusses am 11. Januar 2010 zu setzen.

Begründung:

Im aktuellen Zwischenbericht des Klimaschutzkonzeptes der Stadt Gladbeck wurde eine umfangreiche Auflistung vorgestellt und über die einzelnen Maßnahmen informiert und beraten.

Unter dem Punkt II Kommunale Gebäude / Anlagen findet sich die Maßnahme „Bewirtschaftung der städtischen Wälder“. Im Klimaschutzkonzept heißt es, dass die städtischen Wälder nach PEFC zertifiziert sind und eine regelmäßige Re-Zertifizierung angestrebt wird.

In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass das PEFC-Siegel dafür völlig ungeeignet ist, weil es auf Europa begrenzt und seine ökologischen und sozialen Standards viel zu schwach sind, um den Herausforderungen gerecht zu werden. Aus diesem Grund haben sich inzwischen auch die Gewerkschaften IG BAU und IG Metall eindeutig für eine Zertifizierung nach FSC-Standard ausgesprochen.

Der FSC ist eine gemeinnützige und unabhängige Organisation zur Förderung verantwortungsvoller Waldwirtschaft, die glaubwürdig ökologische und soziale Mindeststandards garantiert. Daher wird auch nur das FSC-Zertifikat von allen großen Umweltorganisationen (BUND, NABU, Greenpeace, Robin Wood, WWF) und neben der IG BAU und der IG Metall auch von der Gewerkschaft des Internationalen Bundes der Bau- und Holzarbeiter unterstützt.

In einer Tabelle werden die wesentlichen Unterschiede zwischen dem FSC-Zertifikat und dem PEFC-Siegel erläutert:

FSC PEFC Vergleich

Daher ist es absolut notwendig und eine logische Weiterverfolgung des Beschlusses aus dem Jahr 2003, auch die städtischen Wälder nach dem FSC-Standard zu zertifizieren.

Beschlussentwurf:

Die Verwaltung wird beauftragt, die PEFC-Mitgliedschaft der Stadt aufzukündigen und mit den städtischen Wäldern Mitglied im FSC zu werden. Die städtischen Wälder sind damit zukünftig nach FSC-Standard zu zertifizieren und zu bewirtschaften.

Forest Stewardship Council Deutschland

Valides XHTML & CSS. Realisiert mit Wordpress und dem Blum-O-Matic -Theme von kre8tiv.
45 Datenbankanfragen in 4.989 Sekunden · Anmelden