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17Apr

Energieerzeugung und Klimaschutz – wie kann die Energiewende gelingen?

Stilbruch am 29.4.2019 ab 19 Uhr mit MdL Wibke Brems

Der Kohleabbau hat im Ruhgebiet und in Gladbeck eine lange Tradition. Um die Klimaziele zu erreichen, wurde der Ausstieg aus der Kohleverstromung bis 2038 vereinbart. Bis dahin sollte die Energiewende gelingen und müssen die Potentiale für Erneuerbare Energien genutzt werden. Wie kann die Strom- und Energieversorgung in Zukunft aussehen? Was bedeutet Klimaschutz vor Ort? Welche Bedeutung hat die Windenergie? Welche Voraussetzungen muss Politik schaffen?

Dies Fragen möchten wir mit Ihnen und der grünen Landtagsabgeordneten Wibke Brems am Montag, den 29.4.2019 ab 19 Uhr im Cafe Stilbruch diskutieren. Wibke Brems ist zuständig für die Bereiche Klimaschutz, Energie, Bergbausicherheit und Anti-Atom-Politik.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

30Mrz

Europa wirkt: Klimaschutz

Windrad neben Mountainbike-Strecke auf Halde Hoppenbruch in Herten

 

In die letzten 18 Jahre fallen die 17 wärmsten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Die Erderwärmung ist keine Möglichkeit mehr, sie ist Fakt.

Die Zeit rennt und um den Klimakollaps noch abzuwenden, muss sofort gehandelt werden: Die Europawahl ist eine der letzten wichtigen Wahlen, um das Ruder noch herum zu reißen.

Wenn wir in den nächsten zehn Jahren beim Klimaschutz nicht ernst machen, dann werden die Folgen der Erderwärmung unkontrollierbar: Starkregen flutet schon heute immer öfter unsere Keller und Stürme decken unsere Dächer ab; die Ernte ist angesichts der Dürre im letzten Sommer in Deutschland stark zurückgegangen und Seen und Talsperren haben im letzten Sommer viel Wasser verloren.

Das Pariser Klimaschutzabkommen ist ein großer Erfolg europäischer Diplomatie. Europa muss vorangehen, damit wir die Pariser Klimaschutzziele noch erreichen können. Leider muss Deutschland in diesem Prozess mittlerweile von der EU zum Jagen getragen werden.

Auch in Gladbeck sieht es aktuell düster aus, wenn es um die Umsetzung konkreter Maßnahmen vor Ort geht. Den wohl schnellsten und einfachsten Beitrag zum Klimaschutz und zur Vermeidung des klimaschädlichen Gases CO2, stellt die geplante und genehmigte Errichtung eines Windrades auf der Halde Mottbruch dar. Über die Laufzeit des Rades von 20 Jahren können bei heutigem Strommix etwa 100.000 Tonnen CO2 eingespart werden. Aber SPD, CDU und Linke wehren sich mit Händen und Füßen dagegen: Windkraftnutzung? Gerne. Bei uns? Auf gar keinen Fall!

Dabei ist eine Windkraftanlage mit einer Freizeitnutzung der Halde problemlos vereinbar. Das Windrad passt perfekt in die Bewerbung zur Internationalen Gartenausstellung (IGA) im Jahr 2027. Denn: „Wie wollen wir leben?“, lautet die Leitfrage der Gartenausstellung mit den Themenschwerpunkten Klimaschutz und Energie. Die moderne Anlage verfügt zudem über beheizbare Rotorblätter und erkennt Eis-Ansatz, so dass der sogenannte Eiswurf so gut wie ausgeschlossen ist. Das Windrad wird darüber hinaus mit einem eigenen Radar ausgestattet, so dass es Flugzeuge erkennt und erst dann für einen kurzen Zeitraum die von einigen als störend empfundene Nachtbeleuchtung einschaltet. Die Kreisverwaltung Recklinghausen hat zudem akribisch die Geräuschbelastung geprüft: Alle Grenzwerte werden eingehalten und werden später auch durch die untere Immissionsschutzbehörde überwacht. Zudem nimmt die Stadt Gladbeck über die geplante Laufzeit etwa 400.000 € an Gewerbesteuer ein. So einfach kann Klimaschutz sein!

Kommt, wir bauen das neue Europa! (Foto Windrad Halde Hoppenbruch, eine Halde in Herten mit Freizeitnutzung – eine Profi-Mountain-Bike-Strecke: Franz Wegener)

 

Zum Stand in Sachen Klimawandel Sven Plöger in der Aktuellen Stunde:

https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/aktuelle-stunde/video-der-erde-geht-es-gar-nicht-gut-un-bericht-zum-klimawandel-102.html

Die Süddeutsche Zeitung ebenfalls über die neuen Zahlen:

https://www.sueddeutsche.de/wissen/un-klimawandel-meeresspiegel-wmo-1.4387982

30Mrz

Europa wirkt: Bürgerrechte!

CSD 2018 mit grüner Beteiligung

 

Rechtspopulisten in ganz Europa instrumentalisieren die Ängste und Frustration von vielen, spielen die Menschen in Europa gegeneinander aus und erklären Minderheiten zu Sündenböcken.

Gut zu wissen, dass es dagegen (noch) einen Garanten der Menschenrechte gibt: Der Europäische Gerichtshof etwa hat die polnische Regierung dabei gestoppt, die Unabhängigkeit der Gerichte abzuschaffen. Massenproteste in Rumänien und klare Ansagen der EU-Kommission haben bisher eine Amnestie für korrupte Politiker durch die rumänische Regierung verhindert. Wir GRÜNEN wollen Rechtsstaatlichkeit und Demokratie in ganz Europa sichern und ausbauen: Regierungen, welche die Rechtsstaatsprinzipien grundsätzlich verletzen, sollen künftig nicht mehr selbst über EU-Gelder verfügen können. In diesen Fällen soll die EU-Kommission die Gelder direkt an Kommunen und andere Fördermittelempfänger auszahlen. So bleibt Europa Schutzmacht der Bürgerrechteauch von Minderheiten wie Schwule und Lesben.

Nicht alle Entscheidungen des EU-Parlamentes sind auf Anhieb nachvollziehbar, aber das Parlament beschützt die Menschlichkeit. Schütze, was uns – auch in Gladbeck – beschützt: Wähle am 26. Mai eine pro-europäische Partei!

Kommt, wir bauen das neue Europa! (Foto: Franz Wegener)

30Mrz

Klimaschutz vor Ort – das Windrad als Symbol für einen gelungenen Strukturwandel

Vorstandsmitglieder der Grünen in Gladbeck mit den Vertretern der Steag: Peter Kleimann, Florian Adamek, Andreas Rullmann, Ninja Lenz und Gerd Wagner (v.l.)

Florian Adamek und Gerd Wagner von der Mingas-Power mit der Grünen Fraktionsvorsitzenden Simone Steffens

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Grüne Fraktion lädt Vertreter der Mingas-Power ein

Aus erster Hand haben zwei Vertreter der Mingas-Power, einem Tochterunternehmen der Steag, die grüne Ratsfraktion über die geplante Windkraftanlage auf der Mottbruchhalde informiert.
„Wir nehmen die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger sehr ernst“, sagt Florian Adamek, Pressesprecher der Steag. Aus Sicht der Steag, die rund 5 Millionen Euro in das Projekt in Gladbeck investiert, ist eine Windkraftanlage mit einer Freizeitnutzung der Halde vereinbar. „Wir könnten uns bei den Planungen zur möglichen Haldenwelt einbringen, zum Beispiel mit einem Energielehrpfad“, sagte Florian Adamek und stellte eine Möglichkeit der Beteiligung im Rahmen des Treffens vor.

„Wichtig ist ein offener Diskurs über die Frage, wie wir unseren Energiebedarf in Zukunft decken wollen und was wir vor Ort bereit sind, dafür zu tun?“, fordert Simone Steffens, Fraktionsvorsitzende der Grünen. Erstaunt ist die grüne Ratsfraktion darüber, dass Vertreter des Projektträgers bislang nicht zur Bürgerveranstaltung der Stadt Gladbeck am 3. April von der Verwaltung  eingeladen wurden. „Wir haben in dem Gespräch festgestellt, dass sich viele Fragen schnell haben klären lassen.“ Und Simone Steffens weiter: „Wer kann ein Projekt besser vorstellen, als der Projektträger selbst?“.

Aus Sicht der Grünen passt die Windkraftanlage perfekt in die Bewerbung zur Internationalen Gartenausstellung (IGA) im Jahr 2027. „Wie wollen wir leben?“, ist die Leitfrage der Gartenausstellung mit Themenschwerpunkten Klimaschutz und Energie. Das Ruhrgebiet bewirbt sich nicht nur um eine Gartenschau, sondern steht auch für einen gelungenen Strukturwandel. „Hierzu gehört, wie sich eine ehemals bergbauabhängige Industrieregion zu einer modernen Metropole mit erneuerbaren Energien entwickelt. Energiegewinnung kann in Erholungsräume integriert werden“, so Simone Steffens.

Die Windkraftanlage wäre die sechste Anlage, die die Steag auf einer Halde plant und umsetzt. „Die moderne Anlage verfügt über beheizbare Rotorblätter und erkennt Eisansatz, so dass sogenannter Eiswurf so gut wie ausgeschlossen ist. Das Windrad wird darüber hinaus mit einem eigenen Radar ausgestattet, so dass sie für Flugzeuge erkennbar ist und nicht – wie oft befürchtet – die ganze Nacht leuchtet“, erklärte Gerd Wagner, Geschäftsführer der Mingas-Power. Die Kreisverwaltung Recklinghausen habe auch akribisch die Geräuschbelastung geprüft. „Alle Grenzwerte werden eingehalten und werden weiter durch die untere Immissionsschutzbehörde überwacht“, sagte Gerd Wagner. Nach Angaben der Mingas-Power würde nach heutiger Steuergesetzgebung die Stadt Gladbeck rund 20.000 € jährlich und über die geplante Laufzeit von 20 Jahren 400.000 €  Gewerbesteuer einnehmen. Die Anlage spare bei dem heutigen Strommix in Deutschland im Jahr rund 5.000 Tonnen CO2 ein, 100.000 Tonnen CO2 über die Laufzeit.

Vor dem Hintergrund des vereinbarten Ausstiegs aus der Kohleverstromung ist die genehmigte Windkraftanlage ein Beitrag für die Energiewende und den Klimaschutz, so das Fazit der Gladbecker Ratsfraktion.

28Mrz

Medienkonsum oder Computersucht?

Medienkonsum oder Computersucht? – Herausforderung für Eltern, Schule und Jugendhilfe

Am 9.4.2019 laden die Gladbecker Grünen ab 19 Uhr zu einer Informationsveranstaltung zum Thema „Computersucht“ in das Kreativamt am Jovyplatz in Gladbeck ein.

Das Handy, die Konsole, der Computer ist aus den Kinder- und Jugendzimmern nicht mehr wegzudenken. Wer kennt sie nicht, diese Diskussionen rund um die Dauer des Medienkonsums.

Nach der aktuellen DAK-Studie „Game Over“  ist in Deutschland jeder zwölfte Junge oder junge Mann süchtig nach Computerspielen. In der Altersgruppe der 12- bis 25-Jährigen sind 5,7 Prozent von einer Computerspielabhängigkeit betroffen. Männliche Personen sind mit 8,4 Prozent deutlich häufiger abhängig als weibliche.

Aber wo liegt die Grenze zwischen normalem Umgang und Mediensucht? Welche Auswirkungen, welche Gefahren bieten sich durch die digitalen Medien für Kinder und Jugendliche? Wie gehen Schule und Jugendhilfe mit Medienkonsum um? Gibt es Handlungskonzepte bei auffälligen Kindern und Jugendliche?

Christoph Sievers, Diplom Sozialarbeiter, Drogenberatung Westvest und der Schul- und Sozialdezernent Rainer Weichelt stehen Ihnen am 9.4. für Informationen und Fragen zur Verfügung.

Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

08Mrz

Weltfrauentag 2019

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Weltfrauentag haben unsere Grünen Frauen heute in der Innenstadt Rosen und Flyer verteilt.

Trotz 100 Jahren Wahlrecht für Frauen in Deutschland ist es noch immer ein langer Weg zur echten Gleichberechtigung.
Frauen arbeiten noch immer deutlich häufiger in Teilzeit als Männer, sind seltener in Vorständen und in der Chefetage anzutreffen und auch in der Politik sind sie weniger vertreten – so besteht der Gladbecker Stadtrat beispielsweise nur zu 28% aus Frauen.
Es ist noch ein langer Weg und darum kämpfen wir. Weil nur gleich gerecht ist!

20Feb

Windrad auf der Mottbruchhalde – Symbol für den Strukturwandel

Windrad auf Halde Hoppenbruch in Herten (Foto: F. Wegener)

Der Rat hat am vergangenen Donnerstag mehrheitlich beschlossen „alle juristischen Mittel“ auszuschöpfen, um den Bau des vom Kreis genehmigten Windrades zu verhindern. Unsere drei Ratsleute haben gegen diesen Beschluss gestimmt. 

Der wieder aufkeimende Wunsch ist an dieser Stelle nicht völlig neu. Schon in unserer Kooperationsvereinbarung mit der SPD steht: „… Bei einer Einbindung in ein überzeugendes gestalterisches Gesamtkonzept sind wir bereit, die bisherige Haltung der Stadt zu einer Nutzung der Haldentops als Standorte für Windenergieanlagen zu überprüfen.“ 

Nach Atom- und Kohleausstieg ist dies nun bedeutender denn je. Erneuerbare Energien sind eine Investition in die Zukunft – im besten Fall natürlich in Kombination mit Kultur- und Freizeitangeboten. Wir sehen an der Mottbruchhalde durchaus die Chance, beides zu vereinbaren. Bei der Halde Hoppenbruch in Herten (siehe Foto) ist dies wunderbar gelungen: hohe Windkraftausbeute und Mountainbikestrecke stehen sich nicht im Wege. Ähnliche Möglichkeiten gilt es auch für Gladbeck zu prüfen.

Wir wehren uns daher gegen das Horrorszenario vom „“Monster“-Windrad oder „Vogel-Schredder“ und sind nicht bereit, „alle juristischen Mittel“ im Kampf gegen Windenergie auszuschöpfen.

 

02Feb

74 Jahre Frieden: Europa wirkt!

Schon im Mai findet die Europawahl statt – bei der Du entscheidest, wie es weitergeht: Zerfällt die Europäische Union der 28 Staaten?

Werden – wie jetzt schon in Großbritannien, Schweden, Italien, Teilen Osteuropas und Österreich – Rechtsnationalisten gegenüber den erklärten Europäern so stark an Macht gewinnen, dass sie die Europäische Union von innen heraus zerstören können?

Ehrenmal in Wittringen (Foto: Franz Wegener)

Wer seit 74 Jahren keinen Krieg der Nationen in Europa erleiden musste, wer sich frei und grenzenlos in einem vereinten Europa bewegen durfte, neigt womöglich zur Vergesslichkeit. Krieg, Hunger, Hass, millionenfacher Tod, Traumatisierung ganzer Generationen und Vertreibung: Für die meisten GladbeckerInnen zum Glück alles unbekannt. Wir wollen, dass dies so bleibt. Darum kämpft auch die GRÜNE Parteivorsitzende Annalena Baerbock, denn: „Europa ist das größte Friedensprojekt der Welt.“

Die Europawahl 2019 ist eine Richtungsentscheidung: Einigkeit in Frieden oder ein neues Aufflammen blutiger Nationalismen auf europäischem Boden: Du hast die Wahl!

EUROPA. Darum kämpfen wir!

 

31Jan

GRÜNE Gladbeck: Klares NEIN zur Nordpark-Beleuchtung

Nordpark Gladbeck (Foto: Wegener)

Unser Mitglied des Umweltausschusses Peter Kleimann (Vorstandsmitglied von Bündnis 90/Die Grünen Gladbeck), hat am Montag in der Sitzung des Umweltausschuss gegen die geplante Beleuchtung des Nordparks gestimmt. Dies war zuvor in der Fraktion besprochen und ohne Gegenwehr angenommen worden. 
„Es ist nicht immer einfach, die Interessen von Mensch und Natur in Einklang zu bringen. Die Lichtverschmutzung vor allem in Städten nimmt immer mehr zu. Wir folgen daher dem einfachen Prinzip: Licht nur dann, wenn es wirklich gebraucht wird! Diesen Aspekt sehen wir im Nordpark nicht gegeben.“ begründet Simone Steffens (Fraktionsvorsitzende) unseren Standpunkt.
In Gladbeck haben wir mit der beleuchteten Marathonbahn eine hervorragende Alternative für Jogger. Wer sich nicht sicher fühlt, ist nicht gezwungen, den Nordpark nach Einbruch der Dunkelheit zu nutzen. Die asphaltierte Talstraße am Nordpark entlang kann außerdem dank bereits vorhandener Beleuchtung ohne Bedenken genutzt werden.
Viele Tiere fühlen sich von dem Licht gestört, die Wasserfledermaus würde den Nordpark vermutlich gänzlich verlassen, sagte uns die AG Fledermausschutz auf Nachfrage. Dieser Preis ist uns zu hoch.
Einen Kompromiss wie z.B bodennahes, weiches Licht, lehnt die Verwaltung aus Angst vor Vandalismus ab.

30Jan

Ein wichtiger Schritt

Endlich ist es soweit – Deutschland steigt aus der Kohle aus!

„Ein wichtiger Schritt.“ findet Simone Steffens. 

Unsere Bundesspitze bezeichnet es als „Einstieg in den Ausstieg“.  Es gibt noch viel zu tun. Die ganze offizielle Abschlussbewertung findet ihr hier!

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