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10Nov

Grüne Gladbeck wählen neuen Vorstand

Grüner Vorstand: Peter Kleimann, Elke Marita Stuckel-Lotz, Ninja Lenz und Andreas Rullmann (von links)

Auf ihrer jährlichen Mitgliederversammlung am 7. November 2018 haben die Gladbecker Grünen ihren neuen Vorstand gewählt. Die Amtszeit beträgt 2 Jahre, sodass das Team die Partei durch die Kommunalwahl im Herbst 2020 begleiten wird.

Ninja Lenz und Peter Kleimann wurden als Sprecherin und Schriftführer bestätigt. Elke Marita Stuckel-Lotz, die in der Vergangenheit schon einmal im Gladbecker Vorstand tätig war, kümmert sich als Schatzmeisterin wieder um die Finanzen. Neu im Vorstand ist Andreas Rullmann. Er verstärkt das Team als zweiter Sprecher.

06Nov

Erneutes Votum für den Heisenberg-Neubau

Am Montag Abend hat der Rat der Stadt Gladbeck erneut über den Heisenberg-Neubau abgestimmt. Nach einer ausführlichen, öffentlichen Präsentation durch die Verwaltung, einer plausiblen Begründung für die 10 Millionen Mehrkosten und der Zusicherung durch Stadtkämmerer Bunte, dass der Haushalt dadurch nicht in Gefahr gerät und wichtige andere Projekte nicht auf der Strecke bleiben, hat die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen erneut überzeugt für den Neubau gestimmt. Am Samstag zuvor hatten Mitglieder des Stadtverbandes zu dem Thema in der Gladbecker Innenstadt Rede und Antwort gestanden.

„Es ist nach wie vor bedauerlich, dass sich der große Teil der Opposition auch nach dieser erneuten Veranstaltung nicht zu einem positiven Votum durchringen konnte, obwohl sich am Ende sicher alle den Neubau wünschen. Die Kommunikation im Vorfeld und auch am gestrigen Abend hat leider für viel Missstimmung gesorgt. Am Ende sollte es aber dann doch um die Sache gehen und wir freuen uns auf die neue Schule.“ sagt Ninja Lenz.

Infostand am 3.11. in der Gladbecker Innenstadt zum Thema Heisenberggymnasium und kommunaler Haushalt

13Okt

Heisenberg-Neubau

Pressemitteilung vom 13.10.2018
Grüne freuen sich auf das neue Schulgebäude!

Die grüne Ratsfraktion freut sich über den Neubau des Heisenberg Gymnasiums! “ Es ist toll, dass eine Kommune, die in der Haushaltssicherung steht, in ein neues Schulgebäudes investieren kann“, findet Simone Steffens. “ das ist ein Gewinn für die Gladbecker Bildungslandschaft und die Heisenberger Schulgemeinde!“.
Daher sei der Verlauf der vergangenen Ratssitzung sehr bedauerlich. Die Fraktionen waren über eine interne Arbeitsgruppe in den Planungsprozess eingebunden. Das war offenbar nicht ausreichend , um alle Ratsmitglieder mitzunehmen. “ Für den Spagat zwischen dem zur Diskretion verpflichtenden Vergabeverfahren und dem Anspruch der Politik auf Transparenz müssen künftig andere Vorgehensweisen gefunden werden“, fordert Simone Steffens, „den Heisenbergern wäre ein Beschluß mit breiter Zustimmung zu wünschen gewesen!“.

04Okt

Grüne freuen sich über den Rodungsstopp!

Das Oberverwaltungsgericht Münster verhängt vorläufigen Rodungsstopp im Hambacher Forst!
Worum geht es?
Der Hambacher Forst ist zum Symbol des Widerstands gegen die Braunkohle geworden.
Das Waldgebiet gehört dem Stromkonzern RWE, welcher im Oktober das Waldgebiet für den Braunkohletagebau roden wollte. Die rot-grüne Landesregierung hatte dem Energiekonzern 2016 die Genehmigung bestätigt.
2016 hat die Bundesregierung das Pariser Klimaschutz Abkommen ratifiziert und sich damit verbindlich auf Klimaziele festgelegt.
Braunkohle ist der klimaschädlichste Energieträger überhaupt.
Um die Klimaziele zu erreichen, hat die Bundesregierung im Juni 2018 eine Kommission gegründet, die u.a. ein Ausstiegsdatum aus dem Braunkohletagebau vorschlagen soll.
Deshalb forderten Umweltschutzorganisationen und die Grünen einen sofortigen Rodungsstopp, um die Ergebnisse der Kommission abzuwarten.
Dieser Forderung sind die Richter des Oberlandesgerichtes Münster nun in einem Eilverfahren nachgekommen!
Der Hambacher Forst kann 2018 nicht gerodet werden!
Raus aus dem Braunkohletagebau! – lautet die Grüne Forderung
Deutschland ist nicht auf die Braunkohle als Energieversorgung angewiesen.
Deutschland produziert aktuell deutlich mehr Strom, als im Land verbraucht wird.
Zahlreiche Gaskraftwerke in Deutschland stehen still, es gibt also sehr große Reserven im Netz.

13Sep

Grüner Infostand zum Plastikaktionstag am 15.9.2018

 



Unser Planet ist voller Plastik.  Daher haben die Grünen einen Plastikaktionsplan veröffentlicht, der u.a. die weitestgehende Vermeidung von Plastikmüll, die Stärkung von Mehrwegsystemen und die Steigerung der Recylingquote von Kuststoffprodukten fordert.
U

 

05Jun

Gladbecker Grüne begrüßen Tempo 50 auf der B224

Die Temporeduzierung und das LKW Überholverbot entspricht der innerstädtischen Lage der B224 und ist längst überfällig.

Damit erfüllt Straßen NRW eine langjährige Forderung der Politik und des Bürgerforums.

Bereits die Fahrbahntrennung, die Straßen NRW nach den Unfällen zur Verkehrssicherheit aufgestellt hat, führte zu einer vorsichtigeren Fahrweise.

Mit der nun vorgeschriebenen Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 50 wurde eine klare Regelung geschaffen.

Jetzt ist es wichtig, die Auswirkungen auf Lärm- und Umweltbelastung und die Verkehrssicherheit zu beobachten, um eine dauerhafte Temporeduzierung zu erreichen.

„ Für Fußgänger und Radfahrer, die die B224 überqueren müssen, ist die Geschwindigkeitsreduzierung allemal ein Gewinn!“, freut sich die grüne Ratsfrau Simone Steffens.

28Feb

GRÜNE: Erdgasfahrzeuge in der Diesel-Diskussion nicht vergessen!

Die Stadt Gladbeck hat ein messbares Stickoxid-Problem. Als Alternative zu den schadstofflastigen Alt-Diesel-Fahrzeugen wird in der Öffentlichkeit in der Regel das Elektroauto diskutiert. Diese Alternative ist dann schnell mit Verweis auf die drei aktuell nicht zu leugnenden Probleme Ladezeit, Ladeinfrastruktur und Reichweite vom Tisch.

Hierbei wird fast immer eine bereits existente, praxiserprobte und sparsame Alternative vergessen: Das Erdgasfahrzeug (CNG) – das nicht mit dem Flüssiggasauto (LPG) verwechselt werden darf. In der letzten Umweltausschusssitzung wies die Stadtverwaltung dankenswerterweise auf ihre positiven Erfahrungen mit dieser Antriebsart hin: Rund ein Dutzend Erdgasfahrzeuge fahren seit Jahren verlässlich und sicher im Dienst der Stadt. Der Vorteil: So gut wie keine Feinstaub- und Stickoxid-Emissionen, das Gas an der Tankstelle ist steuerlich bedingt mindestens bis 2026 stark verbilligt zu haben, die KFZ-Steuer ist gering.

Erdgas-Tanken ist in Gladbeck an der Total-Tankstelle problemlos möglich. Der Erdgastank eines VW eco up! (hier im Bild) ist aktuell für 12 Euro voll zu kriegen.

Gladbeck verfügt an der Total-Tankstelle bei Rockwool über eine Erdgas-Zapfsäule, die Reichweite der Autos liegt bei mehreren hundert Kilometern und Benzin-Reservetanks helfen weiter, sollte einmal keine der rund 850 Erdgas-Tankstellen bundesweit in der Nähe sein. Der Kauf dieser Autos wird von VW aktuell noch stark gefördert, so dass der gemessen am Elektro-Auto vergleichsweise geringe Aufpreis für ein Erdgasfahrzeug nicht mehr allzu stark ins Gewicht fällt. Die ELE gewährt zudem einen 500 Euro Tankgutschein beim Neuwagenkauf. Und wer jetzt meint: „Erdgas“, das klinge ja doch irgendwie altmodisch fossil, der muss nicht Recht haben: Viele Tankstellen bieten tankbares Biomethan etwa aus Gülle oder Grünschnittabfällen an. Und Audi betreibt im Emsland eine „Power-to-Gas“-Anlage, die aus überschüssiger Windenergie synthetisches Erdgas herstellt – fast CO2- und klimaneutral. Da treibt dann sogar der Wind den Wagen vor sich her!

 

Einige nützliche Links:

manager Magazin: Welche Modelle Sie trotz Abgasskandas noch kaufen können (mit Link auf VCD-Umweltliste (pdf)).

Aktuelle News zu CNG-Fahrzeugen: http://www.gibgas.de (mit Tankstellen-Finder-App und Routenplaner) und https://www.erdgas.info/erdgas-mobil/

Die Deutsche Energieagentur (dena, u.a. Bundesregierung) zur Erdgasstrategie (kostenlose Broschüre: Fortschrittsbericht: „Nachhaltige Mobilität mit Erdgas und Biomethan“, September 2016, pdf)

Power-to-Gas-Bespiel Audi im Video

 

23Feb

Der öffentliche Nahverkehr muss günstiger werden – für die gesamte Metropole Ruhr!


„Der öffentliche Nahverkehr muss günstiger, besser vernetzt und attraktiver werden – für die gesamte Metropole Ruhr!“, so die Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Gladbeck, Simone Steffens. „Die Wartezeiten sind zu verkürzen, die Aufenthaltsqualität an den Bahnhöfen und in Bussen und Bahnen ist zu verbessern. Dieses sind langjährige grüne Forderungen verbunden mit den Zielen wie Klimaschutz, Gesundheit und Steigerung der Lebensqualität in den von Autostaus geplagten Städten.“

Durch die EU-Grenzwerte zur Luftreinhaltung und die drohenden Fahrverbote durch die Klagen der deutschen Umwelthilfe – ein Urteil wird in den nächsten Tagen erwartet – komme endlich Druck auf die Politik, grundlegende Veränderungen einzuleiten und diese zu finanzieren. Simone Steffens ergänzt: „Die Idee eines kostenlosen Nahverkehrs in Großstädten wie beispielsweise Essen ist ein Schritt in die richtige Richtung und kann zeigen, was möglich ist. Hauptsache, es bewegt sich endlich etwas in den Köpfen!“

25Jan

Vortrag & Diskussion: Gefahren und Chancen der Digitalisierung

Der Einfluss der Digitalisierung auf viele Bereiche der Gesellschaft sowie unseren Alltag nimmt stetig zu. Welche Gefahren kommen auf uns zu? Welche Chancen bietet die Digitalisierung? 

Das waren einige der Fragen, denen sich Matthi Bolte-Richter, Sprecher der Landesgrünen für Digitalisierung, Datenschutz und Wissenschaft am Mittwoch, den 24.01.2018, in einer öffentlichen Versammlung im KreativAmt Gladbeck stellen durfte. Eingeladen hatten Bündnis 90 / Die Grünen Gladbeck.

Matthi Bolte, Sprecher der Landesgrünen NRW für Digitalisierung im KreativAmt Gladbeck

Matthi Bolte betonte, dass die Digitalisierung seines Erachtens nicht aufzuhalten sei – aber auf jeden Fall politisch gestaltet werden müsse. Er verwies darauf, das „Digitalisierung“ eine neue Chiffre für Globalisierung sei, die ebenfalls zu Unrecht oft als unbezwingbares Naturereignis verkauft werde. Gefragt, wie der Wandel konkret gehändelt werden könne, verwies er auf Beispiele in Estland, die er sich vor Ort angesehen habe. Die Baltenrepublik gelte als europäischer Vorreiter in Sachen Digitalisierung. In NRW sei die Initiative „Digitale Wirtschaft NRW“ (http://www.digitalewirtschaft.nrw.de ) lobenswert, denn sie bringe junge StartUp-Gründer mit dem Mittelstand zusammen. Dies sei eine sinnvolle Maßnahme, um zu verhindern, dass der Mittelstand in NRW die Digitalisierung verschlafe.

Auf kritische Nachfragen aus dem Publikum, wie denn etwa angesichts des laufenden Arbeitsplatzabbaus etwa in Banken und Versicherungen oder im Einzelhandel in Zukunft noch die Existenz gesichert werden könne, verwies er auf die laufenden Diskussionen über Maschinenbesteuerung und das bedingungslose Grundeinkommen, so wie es gerade vom Jamaika-Bündnis in Teilen von Schleswig-Holstein erprobt werden solle.

Bei der Digitalisierung der Verwaltungen seien flächendeckende, gesetzliche Verpflichtungen nötig, um dem Wildwuchs unzähliger Modellprojekte Einhalt zu gebieten und um endlich der digitalen Signatur zum Durchbruch zu verhelfen. Als Erfolg sieht er die Einführung einer europaweiten Datenschutzaufsicht, die es den großen Plattform-Playern wie Google, Apple oder Amazon nun deutlich schwieriger mache, sich hinter unterschiedlichen Rahmenbedingungen in einzelnen EU-Ländern zu verstecken. Bolte sprach sich zudem für ein Beibehalten der Netzneutralität aus – ein Grundsatz, der in den USA gerade aufgegeben wird: Dort werden Daten, die von extra zahlenden Anbietern stammen, schneller im Netz transportiert.

Das neue Netzwerkdurchsetzungsgesetz, das seit Anfang des Jahres gilt, sieht Bolte hingegen kritisch. Gegen Hetze und gefälschte Nachrichten vorzugehen, sei richtig – aber die Entscheidungen, was denn nun Hetze oder nur Meinung sei, in die Hand von privaten Entscheidern zu geben, sei überaus problematisch.

Nach einer angeregten, zum Teil sehr emotionalen Diskussion schloss Simone Steffens, Fraktionsvorsitzende der Gladbecker Grünen, mit einem großem „Danke schön“ an Matthi Bolte und die erschienenen BesucherInnen die Versammlung. (fw)

20Jan

Der grüne Landtagsabgeordnete Matthi Bolte-Richter zu Gast im Kreativamt am Jovyplatz zum Thema „Digitalisierung“

Ist Digitalisierung als Chance für eine nachhaltigere Zukunft?

In vielen Bereichen der Wirtschaft sind die Auswirkungen der Digitalisierung schon zu spüren und die damit einhergehenden Chancen sowie Herausforderungen werden unter den Begriffen‚ „Industrie 4.0“ oder „Arbeit 4.0“ breit diskutiert. Aber auch der Einfluss auf andere Bereiche der Gesellschaft sowie unseren Alltag nimmt stetig zu – die Digitalisierung der Verwaltung oder die Entwicklung zum homo digitalis sind nur zwei Beispiele dafür.

Wie genau sich unser gesellschaftliches Zusammenleben, aber auch unser Verhältnis zur Natur und Umwelt verändert, ist jetzt noch nicht absehbar. Fest steht nur, dass die Digitalisierung tiefgreifende Veränderungen mit sich bringen wird.

Welche Veränderungen kommen auf uns zu? Welche Chancen bietet die Digitalisierung? Welchen Herausforderungen müssen sich Bildung, Wirtschaft und Gesellschaft stellen? Wie muss und kann Politik die Rahmenbedingungen gestalten, damit Mensch und Natur Gewinner der Digitalisierung sind?

Die Gladbecker Grünen laden zu einer öffentlichen Veranstaltung am

Mittwoch, den 24.01.2018 um 18:00 Uhr
in das Kreativamt am Jovyplatz 4

ein, um mit Bürgerinnen und Bürgern und Matthi Bolte-Richter, Mitglied des Düsseldorfer Landtags, über diese Fragen zu diskutieren.

Matthi Bolte-Richter ist Sprecher für Wissenschaft, Innovation, Digitalisierung und Datenschutz der Grünen Landtagsfraktion und sieht im digitalen Wandel ein zentrales Werkzeug zu einer nachhaltigeren Welt.

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