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01Sep

Critical Mass zum Weltklimastreik am 20.09.2019

15 Uhr ab Rathaus Gladbeck

Mehr als 15 Radfahrer*innen dürfen nach § 27 StVO einen geschlossenen Verband bilden. Dann dürfen sie immer zu zweit nebeneinander auf der Fahrbahn fahren. Diesen Sachverhalt macht sich die Aktionsform Critical Mass zunutze. Auf für Radfahrer ungünstig gebauten Strecken ergibt sich so eine Möglichkeit, gemeinsam sicher auf der Fahrbahn zu fahren.

Was ist Critical Mass?
Critical Mass, eine Idee von bestechender Einfachheit: Fahrradfahrer*innen fahren – unter Einhaltung aller Verkehrsregeln – gemeinsam durch die Stadt, zeigen Präsenz und erinnern daran, dass die StVO viel muskelkraftfreundlicher ist, als die meisten motorisierten Verkehrsteilnehmer glauben.

DenVerkehr blockieren? Ich doch nicht! Es ist nicht das Ziel von Critical Mass, den Verkehr zu blockieren. Der motorisierte Verkehr verstopft die Straßen tagtäglich, ohne dass einzelne Autofahrer*innen das planen oder sich dafür verantwortlich fühlen. Critical Mass ist nichts anderes als eine Handvoll Leute, die sich unmotorisiert für eine Weile ebenfalls in den Verkehr mischen. Wir sind keine Demonstration, wir fahren einfach nur mit dem Fahrrad durch Gladbeck.

Wer ist Critical Mass?
Wir sind die Critical Mass. Wir treffen uns zu Terminen, weil Fahrradfahren lustig, praktisch, nachhaltig und effizient ist. Alle Mitfahrenden sind gemeinsam Critical Mass.

Bei uns ist Jede und Jeder willkommen – wir wollen möglichst viele Menschen erreichen. Es gibt keine Einstiegshürden, und es wird kein besonderes Wissen oder Können vorausgesetzt. Eine Bedingung liegt allerdings auf der Hand: unmotorisiert zu sein! (eBikes sind Fahrräder!)
Die Critical Mass ist kein Verein und keine Firma, daher gibt‘s auch keine Strukturen wie Vorsitz, Kassier*innen oder Mitglieder. Es gibt keine Verantwortlichen oder OrganisatorInnen der Critical Mass.

Wer organisiert Critical Mass?
Niemand organisiert Critical Mass. Critical Mass organisiert sich von selbst; das heißt, je mehr Leute Du informierst, desto größer ist die Chance, dass immer mehr mitmachen werden.

Weil es keine Veranstalter oder Leiter gibt, können auch keine Vereinbarungen mit der Polizei getroffen werden. Die Teilnehmer einer Critical Mass brauchen keine Genehmigung, ganz legal am Verkehr teilzunehmen. Noch nie wurde ein Autofahrer aufgefordert, er und seine „Kumpanen“ sollten ihre Route vorher der Polizei mitteilen und bei Zuwiderhandlung würde dann der gesamte Feierabendverkehr verhaftet.

Wo geht’s lang?
Wer weiß schon, wo zufällig alle langfahren wollen? Wichtig ist nur, dass alle beisammen bleiben – auch als Verband.

Verkehrsregeln?
Die Verkehrsregeln werden selbstverständlich alle sämtlich eingehalten! Mit mehr als 15 Radfahrern dürfen wir einen geschlossenen Verband bilden und dann nach StVO auch zu zweit nebeneinander auf der Fahrbahn fahren. Der Verband ist von der Radwegebenutzungspflicht ausgenommen. Die Masse fährt langsam und bleibt so nah wie möglich beieinander, damit die Masse auch eine Masse bleibt. Solange die Masse kompakt ist, kann sie nicht durch drängelnde Autofahrer auseinander gedrängt werden.

 

07Jun

Klimanotstand

Am 6. Juni 2019 hat Gladbeck heute als erste Stadt im Kreis Recklinghausen den Klimanotstand ausgerufen. Ein wichtiger Meilenstein für uns Grüne und ein Tag, auf den wir uns gefreut haben.

Was als Partei-übergreifender Erfolg und Chance hätte gesehen werden können, wird nun überschattet von unsachlichen und parteipolitisch motivierten Spielchen.
Am Montag wurde im Umweltausschuss vorberaten und der Beschlussentwurf dem Rat EINSTIMMIG empfohlen. Und heute bekommen wir nur eine knappe Mehrheit zustande, obwohl wir uns alle einig sind.

Uns Grünen ist klar, dass die Ausrufung nur der erste Schritt ist. Selbstverständlich müssen nun konkrete Maßnahmen folgen. Darum wurde die Verwaltung mit der Erarbeitung eines Konzeptes beauftragt, darum werden wir Grünen auch die Forderung nach der Einstellung der Klage gegen das Windrad einbringen und wir begrüßen ausdrücklich, dass die Bevölkerung mit ins Boot genommen wird. Der Katalog an Ideen könnte hier noch endlos weitergeführt werden.
Heute sollte es aber um den Grundstein gehen, ein Grundstein, der Montag von ALLEN Parteien abgesegnet wurde.
Dieser Beschluss heute hätte das einfachste an dem ganzen Thema sein können. Nun bleibt zu hoffen, dass der Umgang miteinander dieses wichtige Thema nicht noch zusätzlich erschwert.

23Mai

Klimanotstand für Gladbeck

Den ganzen Antrag für den Umweltausschuss am 17. Juni 2019 findet ihr hier.

–> vorgezogen in die Sondersitzung des Umweltausschusses am 3.6.!!

 

 

25Jan

Motor warmlaufen lassen beim Eiskratzen schadet nicht nur der Umwelt

 

Unserem Mitglied im Sportausschuss Georg Laacks fällt morgens beim Joggen häufig auf, dass Leute beim Eis kratzen schon mal den Motor warmlaufen lassen. Das ist aber nicht nur besonders schlecht für die Umwelt, sondern schadet auch massiv dem Motor und dem Portemonnaie. Und das schlimmste: es bringt absolut nichts und ist verboten! Hört euch dazu diesen kurzen Podcast des WDR an:

05Jun

Gladbecker Grüne begrüßen Tempo 50 auf der B224

Die Temporeduzierung und das LKW Überholverbot entspricht der innerstädtischen Lage der B224 und ist längst überfällig.

Damit erfüllt Straßen NRW eine langjährige Forderung der Politik und des Bürgerforums.

Bereits die Fahrbahntrennung, die Straßen NRW nach den Unfällen zur Verkehrssicherheit aufgestellt hat, führte zu einer vorsichtigeren Fahrweise.

Mit der nun vorgeschriebenen Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 50 wurde eine klare Regelung geschaffen.

Jetzt ist es wichtig, die Auswirkungen auf Lärm- und Umweltbelastung und die Verkehrssicherheit zu beobachten, um eine dauerhafte Temporeduzierung zu erreichen.

„ Für Fußgänger und Radfahrer, die die B224 überqueren müssen, ist die Geschwindigkeitsreduzierung allemal ein Gewinn!“, freut sich die grüne Ratsfrau Simone Steffens.

28Feb

GRÜNE: Erdgasfahrzeuge in der Diesel-Diskussion nicht vergessen!

Die Stadt Gladbeck hat ein messbares Stickoxid-Problem. Als Alternative zu den schadstofflastigen Alt-Diesel-Fahrzeugen wird in der Öffentlichkeit in der Regel das Elektroauto diskutiert. Diese Alternative ist dann schnell mit Verweis auf die drei aktuell nicht zu leugnenden Probleme Ladezeit, Ladeinfrastruktur und Reichweite vom Tisch.

Hierbei wird fast immer eine bereits existente, praxiserprobte und sparsame Alternative vergessen: Das Erdgasfahrzeug (CNG) – das nicht mit dem Flüssiggasauto (LPG) verwechselt werden darf. In der letzten Umweltausschusssitzung wies die Stadtverwaltung dankenswerterweise auf ihre positiven Erfahrungen mit dieser Antriebsart hin: Rund ein Dutzend Erdgasfahrzeuge fahren seit Jahren verlässlich und sicher im Dienst der Stadt. Der Vorteil: So gut wie keine Feinstaub- und Stickoxid-Emissionen, das Gas an der Tankstelle ist steuerlich bedingt mindestens bis 2026 stark verbilligt zu haben, die KFZ-Steuer ist gering.

Erdgas-Tanken ist in Gladbeck an der Total-Tankstelle problemlos möglich. Der Erdgastank eines VW eco up! (hier im Bild) ist aktuell für 12 Euro voll zu kriegen.

Gladbeck verfügt an der Total-Tankstelle bei Rockwool über eine Erdgas-Zapfsäule, die Reichweite der Autos liegt bei mehreren hundert Kilometern und Benzin-Reservetanks helfen weiter, sollte einmal keine der rund 850 Erdgas-Tankstellen bundesweit in der Nähe sein. Der Kauf dieser Autos wird von VW aktuell noch stark gefördert, so dass der gemessen am Elektro-Auto vergleichsweise geringe Aufpreis für ein Erdgasfahrzeug nicht mehr allzu stark ins Gewicht fällt. Die ELE gewährt zudem einen 500 Euro Tankgutschein beim Neuwagenkauf. Und wer jetzt meint: „Erdgas“, das klinge ja doch irgendwie altmodisch fossil, der muss nicht Recht haben: Viele Tankstellen bieten tankbares Biomethan etwa aus Gülle oder Grünschnittabfällen an. Und Audi betreibt im Emsland eine „Power-to-Gas“-Anlage, die aus überschüssiger Windenergie synthetisches Erdgas herstellt – fast CO2- und klimaneutral. Da treibt dann sogar der Wind den Wagen vor sich her!

 

Einige nützliche Links:

manager Magazin: Welche Modelle Sie trotz Abgasskandas noch kaufen können (mit Link auf VCD-Umweltliste (pdf)).

Aktuelle News zu CNG-Fahrzeugen: http://www.gibgas.de (mit Tankstellen-Finder-App und Routenplaner) und https://www.erdgas.info/erdgas-mobil/

Die Deutsche Energieagentur (dena, u.a. Bundesregierung) zur Erdgasstrategie (kostenlose Broschüre: Fortschrittsbericht: „Nachhaltige Mobilität mit Erdgas und Biomethan“, September 2016, pdf)

Power-to-Gas-Bespiel Audi im Video

 

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