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Fußgängerzone
08Aug

Lieferverkehre beschäftigen Innenstadtausschuss

SPD und GRÜNE wollen Neuregelung der Lieferzeiten auf dem Prüfstand stellen

Mit dem Lieferverkehren in der Innenstadt wird sich auch die Politik nach der Sommerpause beschäftigen. Die WAZ berichtete am 7.08.2012 über Beschwerden von Bürgern, die den regen Fahrverkehr in der Fußgängerzone beklagen. SPD und GRÜNE hatten hierzu bereits Anfang Juli einen Antrag für den Innenstadtausschuss gestellt.

„Wir erwarten einen Sachstandsbericht von der Verwaltung“, erläutert Grünensprecher Bernd Lehmann die Erwartungen an die Ausschussberatung. Er verweist darauf, dass sich Politik und Verwaltung bereits vor einem Jahr intensiv mit der Problematik der Anlieferung von Geschäften in der Innenstadt beschäftigt haben. Damals wurden die Anlieferzeiten nach einem Abgleich mit den Nachbarstädten neu geregelt: Vormittags wurden die Zeiten, in denen Lieferfahrzeuge in die Fußgängerzone einfahren dürfen, ausgeweitet – dafür sollte Sondergenehmigungen restriktiver ausgegeben werden.

„Wir hatten festgestellt“, so Michael R. Hübner, SPD-Fraktionsvorsitzender und Vorsitzender des Wirtschaftsförderungsausschusses, „dass die Paketdienste ihre Routen an den früher noch großzügigen Gladbecker Regelungen ausrichteten.“ So wurden beispielsweise erst die Bottroper Geschäfte angeliefert, weil hier die Regeln strenger waren, und später zur Mittags- und Nachmittagszeit dann die Gladbecker Läden mit den liberaleren Einfahrzeiten. „Hierauf haben wir damals in enger Abstimmung mit der Kaufmannschaft reagiert“, so Hübner.

Der Eindruck der Bürger, die sich bei der WAZ über die Lieferverkehre beschweren, wird auch von den Politikern von SPD und GRÜNEN bestätigt. „Es mach Sinn, den Erfolg der Neuregelungen nach einem Jahr jetzt zu überprüfen“, so die Antragssteller. „Gegebenenfalls müssen weitere Maßnahmen ergriffen werden“, meint Hübner. Dies können stärkere Kontrollen durch die Ordnungsdienste sein, aber auch die damals schon angedachte Ausweisung von eigenen Stellplätzen für Lieferfahrzeuge am Goetheplatz und in der Goethestraße. „Wir wollen die Attraktivität für Bürger in der Fußgängerzone schützen, aber auch den berechtigten Belangen der Geschäftstreibenden, die ihre Warenlogistik organisieren müssen, gerecht werden“, machen SPD und GRÜNE deutlich.

Antrag als pdf

08Mai

Fahnen am Europaplatz

Bei Errichtung des Europaplatzes wurden auch Vorrichtungen für vier Flaggen erstellt – dort wurden immer eine Gladbecker-, eine NRW- und eine Europa- sowie, je nach Anlass, eine Ereignisfahne gehisst. Zurzeit wird eine der Vorrichtungen für die Aufstellung des Mai-Baumes durch die Werbegemeinschaft genutzt.

In einem Brief an Bürgermeister Ulrich Roland haben Bündnis 90/Die Grünen Gladbeck nun vorgeschlagen, diese alte Tradition wieder aufzugreifen: Schließlich würde durch die Blickachsen aus Hoch- und Horster Straße eine erneute Beflaggung eine sehr schöne Wirkung mit sich bringen!

Im Hinblick auf die allgemeine Völkerverständigung und eine Attraktivierung der Innenstadt schlägt Ratsherr Bernd Lehmann eine dauerhafte Beflaggung des Europaplatzes vor. Die Vorrichtungen existieren schließlich noch und der Europaplatz ist ein zentraler Punkt der Innenstadt.

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